14.02.2020 10:48 |

Viehbestand 2019

Leichter Rückgang bei Rindern, Schweinezahl stabil

Rund 1,88 Millionen Rinder wurden laut Statistik Austria zum Stichtag 1. Dezember 2019 österreichweit gehalten, um 1,7 Prozent bzw. 33.300 Tiere weniger als noch vor einem Jahr. Mit einem Minus von 0,1 Prozent bzw. 3300 Tieren blieb der Schweinebestand nahezu unverändert bei 2,77 Millionen. Die Zahl der Schafe sank um 0,9 Prozent auf 403.000 Tiere, während der Ziegenbestand um 1,1 Prozent auf 92.500 Tiere zulegte.

Im Schnitt hielt ein österreichischer Betrieb im vergangenen Jahr 33 Rinder, wobei hier auch angemerkt werden muss, dass sich die Zahl der Rinder haltenden Betriebe um 2,5 Prozent auf 56.400 verringert hat. Um 2,1 Prozent reduzierte sich der Bestand an Jungrindern unter einem Jahr auf 605.000 Tiere. Gegenüber 2018 sank die Zahl an Schlachtkälbern um 1,8 Prozent auf 152.000, die anderer Kälber und Jungrinder um 2,2 Prozent auf 453.000.

Die meisten Schweine leben in ÖO, NÖ und der Steiermark
Die meisten Schweine werden nach wie vor in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark gehalten, 93,5 Prozent des gesamten österreichischen Bestandes stehen dort im Stall. Im Jahresvergleich konnten sowohl bei Ferkeln und Jungschweinen (+0,4 Prozent auf 1,37 Millionen) als auch bei Zuchtschweinen (+0,6 Prozent auf 234.000 Tiere) Zuwächse verzeichnet werden. Die Anzahl an Mastschweinen ging jedoch leicht zurück (-0,9 Prozent auf 1,17 Millionen).

Rückgang bei Schafen, leichter Anstieg bei Ziegen
Bei Schafen gab es gegenüber Dezember 2018 Rückgänge sowohl bei Mutterschafen und gedeckten Lämmern (-0,6 Prozent auf 241.000 Tiere) als auch bei anderen Schafen (-1,3 Prozent auf 162.000). Während die Anzahl der Ziegen, die bereits gezickelt haben, sowie der gedeckten Ziegen (-0,5 Prozent auf 60.100) leicht abnahm, stieg sie bei den anderen Ziegen an (+4,2 Prozent auf 32.400 Tiere).

Weniger Schlachtungen, außer bei Schafen und Ziegen
2019 nahm die Anzahl der untersuchten Schlachtungen in den meisten Kategorien im Vergleich zum Vorjahr ab. So sanken sie bei Schweinen auf unter 5,1 Millionen (-1,2 Prozent), bei Rindern auf 625.000 (-2,1 Prozent), bei Kälbern auf 55.100 (-0,2 Prozent) und bei Pferden sowie anderen Einhufern auf 564 (-8,7 Prozent). Dem gegenüber stiegen Schafschlachtungen auf 173.000 (+12,6 Prozent) und Ziegenschlachtungen auf 13.300 (+24,0 Prozent).

Regional gesehen entfiel der größte Teil der untersuchten Rinderschlachtungen auf Oberösterreich (33,2 Prozent), das zudem auch bei Kälbern (23,1 Prozent) sowie Pferden und anderen Einhufern (40,8 Prozent) den Spitzenplatz einnahm. Den größten Anteil an untersuchten Schweineschlachtungen meldete die Steiermark (39,1 Prozent), während Niederösterreich bei Schafen (41,5 Prozent) und Tirol bei Ziegen (26,1 Prozent) führend war.

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