14.02.2020 15:30 |

Maggies Kolumne

Mitgedacht

Im EU-Parlament wurde gerade etwas Entscheidendes beantragt: Alle (!) in den Mitgliedsstaaten lebenden Katzen und Hunde müssten demnach verpflichtend registriert werden. Gelingt die Umsetzung, wäre das ein entscheidender Schritt gegen den illegalen Haustierhandel.

Denn das Gesetz schreibt in Österreich bisher lediglich vor, dass Hunde und Zuchtkatzen angemeldet werden müssen - das ist völlig unzureichend. Beim besten Freund des Menschen wird die Registrierungspflicht oft nicht befolgt - dagegen sollte man sich beim Formulieren der Gesetze absichern. Wenn der Papierkram immer und verpflichtend vom Tierarzt geregelt wird, gibt es kein „Vergessen“ der Anmeldung mehr.

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Sensationell wäre auch, wenn - wie vorgeschlagen - eine Reglementierung der Online-Werbung für Haustiere käme, denn damit würden die Käufer vor Betrügern und die Tiere selbst vor der Welpenmafia geschützt. Denn immer noch geistern zahlreiche Webseiten durchs Netz, auf denen Fellnasen zu Dumpingpreisen und mit süßen Symbofotos in Dutzenden „beworben“ werden - den Ursprung haben die Plattformen meist in Osteuropa, daher ist dem bislang nicht Herr zu werden. Mittlerweile sollte jeder wissen, unter welch grausamen Bedingungen die Welpenmafia - auch Kitten sind betroffen - arbeitet.

Es braucht endlich härtere Sanktionen und eine Zusammenarbeit zwischen Behörden, Websites, Datenbanken und Tierschutzorganisationen. Hoffen wir auf eine schnelle Umsetzung dieses Antrages! Es freut mich unglaublich, dass hier im EU-Parlament mitgedacht wurde!

Maggie Entenfellner, Kronen Zeitung

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