09.02.2020 11:15 |

Großeinsatz in Auffach

Brand: 19 Personen mitten in der Nacht gerettet

Es war bereits nach Mitternacht in der Nacht auf Sonntag, als in einem Stadel in Auffach in der Wildschönau in Tirol ein Brand ausbrach. Das Feuer breitete sich rasch auf mehrere kleine Ställe und ein Wohnhaus aus, aus dem die Rettungskräfte insgesamt 19 Personen aus ihren Betten holen und in Sicherheit bringen mussten. Sie verbrachten die Nacht in einem Mehrzwecksaal, ein Mann wurde leicht verletzt. Erst um 11 Uhr am Sonntagmorgen konnte „Brand aus“ gegeben werden.

Aus bisher unbekannter Ursache brach der Brand in einem Stadel aus und breitete sich auf mehrere kleinere Ställe sowie einen Teil des Wohnhauses aus, berichtet die Polizei am Sonntagmorgen. Die Rettungskräfte rückten um 1.20 Uhr aus und fanden insgesamt 19 Personen im betroffenen Wohnhaus vor. 

Mehrzweck- wurde zu Schlafsaal
Rund 200 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren kämpften gegen die Flammen und brachten die Menschen in Sicherheit. „Sie wurden in einem Mehrzwecksaal der Feuerwehr Auffach untergebracht“, schildert die Polizei. Dort konnten sie die Nacht verbringen.

Ein Mann leicht verletzt
Ein 58-jähriger Deutscher wurde durch den Vorfall leicht verletzt, ansonsten gibt es zum Glück keine Verletzten zu beklagen. Am Sonntagmorgen ist die Feuerwehr nach wie vor im Einsatz. „Betroffen ist das Haus Adlerhorst, in dem eine Glaubensgemeinschaft untergebracht ist“, informiert Bernhard Margreiter, Kommandant der Feuerwehr Auffach. 

Dachkonstruktion macht Feuerwehr zu schaffen
Das Dach des Hauses stand in der Nacht in Flammen. „Aufgrund der schwierigen Dachkonstruktion war es nicht so einfach, an die letzten Glutnester zu kommen“, schildert Margreiter. Die Einsatzkräfte seien mit Kettensägen am Dach gewesen, um Brett für Brett abzutragen und Löscharbeiten in den Zwischenräumen des Daches vornehmen zu können, erklärt er. 

„Brand aus“ um kurz vor 10 Uhr
Im nächtlichen Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Auffach, Niederau, Oberau, Wörgl und Kufstein mit rund 200 Kräften, die Rettung sowie ein Kriseninterventionsteam. „Am Vormittag mussten wir zur Unterstützung noch die Feuerwehren Kundl und Söll nachalarmieren“, erklärt Margreiter. Sie rückten mit schwerem Atemschutz an. Um kurz vor 11 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. „Nun können wir der Polizei übergeben“, informiert der Kommandant abschließend.

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