09.02.2020 14:00 |

Auch auf Schnee mobil

Faistenauer Familienvater erfand Buggy mit Kufen

Jakob Ebner aus Faistenau baute für seine Familie einen Kinderwagen mit Kufen (KiWaKu), um auch auf Schnee und Eis mobil zu sein. Die Idee kam so gut an, dass er einen eigenen Online-Handel eröffnete.

Wir hatten in Faistenau im Winter oft so viel Schnee, dass wir mit dem Kinderwagen nicht weitergekommen sind. Also musste ich mir was überlegen“, erzählt Jakob Ebner. 2017 kam dem Metalltechnikmeister dann die Idee, Kufen aus Edelstahl unten an die Räder zu schnallen. Seine Familie war hellauf begeistert. „Unser Sohn Theodor hat schon von Anfang an davon profitiert, dass wir seine kleine Schwester zum Bob- und Schlittenfahren gut mitnehmen konnten. Wir waren mit dem KiWaKu einfach so viel flexibler“, ergänzt seine Frau Gudrun. Die knapp drei Jahre alte Tochter Ida wollte den Papa auch gleich für ihre eigenen Zwecke einspannen: „Papa, kannst du für den Puppenwagen auch so einen KiWaKu bauen?“ 

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Durch den speziellen Bau des Kinderwagens kann man auf festem Boden sowie auch im lockeren, weichen Schnee fahren.

Jakob Ebner, Erfinder des KiWaKu

Bei Spaziergängen wurde die Familie sooft auf den flexiblen Kinderwagen angesprochen, dass sich Jakob Ebner entschied, einen Online-Vertrieb aufzumachen. „Seit zwei Wochen verkaufe ich die Kufen im Internet. Die Patentanmeldung läuft gerade“, so Ebner.

Die Besonderheit des KiWaKu: Durch die Kombination aus den integrierten Rollen, den Spannriemen sowie den Vorder- und Hinterachsen kann der Kinderwagen auf festem Boden sowie im lockeren, weichen Schnee fahren. „Man kann die Kufen einfach zusammenklappen und wie einen Rucksack tragen“, freut sich Ebner, auch für andere Familien KiWaKus zu bauen.

Stephanie Angerer
Stephanie Angerer
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