In den vergangenen Jahren hat sich die Häufigkeit von Niederschlägen zwar um zehn Prozent reduziert, die Intensität nahm allerdings um 10 bis 15 Prozent zu. Hochwasser, Stürme und Hagel sind auch die wahrscheinlichsten Katastrophenszenarien für Graz. 2009 wurde gleich zweimal Alarm ausgelöst.
In Hangrutschungen ortet die Feuerwehr eine neue Gefahrenquelle für Graz. Ursache sei die fortschreitende Versiegelung freier Flächen und dadurch bedingte Unterspülungen. Um gewappnet zu sein, wird die Feuerwehr jetzt um 275.000 Euro aufgerüstet. Angeschafft werden etwa 100.000 Sandsäcke, Stromerzeuger, Druckschläuche usw. Zudem haben 14 neue Feuerwehrleute per 1. Juli ihren Dienst aufgenommen.
Neue Pegelmessstellen
50 Millionen Euro werden künftig in den Hochwasserschutz investiert. Von der Stadt eingerichtet wurden zudem mehrere Pegelmessstellen - zuletzt am Schöckelbach. Die nächste folgt im Juli am Gabriachbach. Weitere Punkte im Katastrophenkatalog: Erdbeben, Schnee, Stromausfall, Flugnotfall, Terrorangriff usw. Pölzl: "Wir müssen auf alles vorbereitet sein!"
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