17.01.2020 10:10 |

Schaden wartet darauf

Immer wieder Fußfessel

Fakt ist: Keiner der bisherigen Angeklagten in den drei Prozessen rund um den Salzburger Finanzskandal saß auch nur einen Tag hinter Gittern.

Auch nicht Monika Rathgeber: Zweimal fasste sie teilbedingte Haftstrafen aus. Sowohl 2016 als auch 2017 konnte sie ihre Haftstrafen im elektronischen Hausarrest verbüßen – also mit der Fußfessel. Diese kann bei Erfüllung gewisser Voraussetzungen und einer Strafe unter einem Jahr unbedingter Haft beantragt werden.

Das haben drei in der Swap-Causa Verurteilte bereits getan: Ex-Stadtchef Heinz Schaden und Ex-Landesfinanzchef Eduard Paulus warten noch auf die Erteilung durch den Gefängnis-Chef Dietmar Knebel: „Ein Bericht ist noch ausständig“, erklärt er der „Krone“. Der dritte Verurteilte, der Ex-Finanzdirektor der Stadt, trägt das elektronische Gerät bereits am Knöchel.

Antonio Lovric

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