16.01.2020 13:43 |

Tourismus bricht ein

Buschbrände in Australien schrecken Urlauber ab

Die mittlerweile seit Oktober andauernden Buschbrände in Australien haben auch dem Tourismus auf dem fünften Kontinent einen schweren Schlag versetzt. „Es reist praktisch niemand mehr an“, klagte Simon Westaway vom Tourismus-Ausschuss ATIC am Donnerstag. Die Einbußen für die Branche werden auf 690 Millionen Dollar (knapp 620 Mio. Euro) geschätzt.

In den verheerenden Feuern sind bis dato 29 Menschen und schätzungsweise 1,25 Milliarden Tiere ums Leben gekommen. Insgesamt wurde Buschland in der Größe Bulgariens ein Raub der Flammen, mehr als 2000 Häuser wurden zerstört. Die Brände trafen viele australische Küstenstädte zum Höhepunkt der touristischen Sommersaison.

Auf das Geschäft mit den Urlaubern entfallen in normalen Zeiten rund drei Prozent der Wirtschaft, wobei jährlich rund neun Millionen ausländische Besucher anreisen. Dass diese nun verschreckt wegbleiben, ist für Tourismusfunktionär Westaway nur zu verständlich: „Das liegt in der menschlichen Natur.“

Lang ersehnter Regen gefallen
In Teilen der Buschbrandgebiete Australiens ist am Donnerstag endlich der lang ersehnte Regen gefallen. Im Bundesstaat New South Wales, wo viele der schlimmsten Feuer wüteten, habe es „gute Regenfälle“ gegeben, teilte die örtliche Wetterbehörde mit. Die Feuerwehr sprach von einer Erleichterung für die seit Wochen im Dauereinsatz gegen die Flammen kämpfenden Feuerwehrleute.

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