13.01.2020 09:30 |

Neue Strategien

Hoher Flächenverbrauch: Beton-Lobby will umdenken

Der „Steirerkrone“-Bericht über die nicht enden wollende Flächenversiegelung und das Bauen auf der grünen Wiese hat hohe Wellen geschlagen. Auch die Beton-Branche will die Zeichen der Zeit längst erkannt haben und künftig so wenig Flächen wie möglich beanspruchen. Stattdessen wolle man lieber verdichten.

In der Steiermark werden täglich 2,7 Hektar Boden versiegelt - Spitzenwert in Österreich! In Salzburg sind es etwa nur 0,6 Hektar. „Wenn wir weniger Fläche verbrauchen wollen, müssen wir in die Höhe und in die Tiefe bauen - das lässt sich am besten mit Beton lösen“, heißt es von Franz-Josef Eder vom Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke. Die Branche mit österreichweit mehr als 200 Unternehmen und 10.000 Arbeitsplätzen wehrt sich dagegen, immer mit dem „Zubetonieren“ assoziiert zu werden.

Auch ihr liege Klimaschutz am Herzen: „Wir sind Teil der Gesellschaft und wollen hier Verantwortung übernehmen. Auch wir wollen eine zukunftsfähige Raumordnung“, sagt Reinhard Böcskör vom Betonmarketing.

Bis dato ist die Produktion von Zement allerdings noch sehr CO2-aufwändig, denn dafür braucht es eine Temperatur von 1400 Grad - und das kostet Energie. Eine Lösung für das Problem ist noch in weiter Ferne, „es sind aber kleine Funken an Innovation da“, sagt Böcskör. Außerdem sei Beton zu hundert Prozent recyclebar. Österreichweit gibt es über 200 Unternehmen und 10.000 Arbeitsplätze in der Branche.

Hannah Michaeler
Hannah Michaeler
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Steiermark
Mittwoch, 22. Jänner 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.