08.01.2020 07:00 |

Ski alpin

„Der Start ist eine absolute Überwindung“

OK-Chef und Hausherr Walchhofer analysiert die Zauchensee-Abfahrt: Vom steilsten Weltcup-Starthang bis zum Zielsprung – es warten auf Nici Schmidhofer und Co. knapp 1:50 Minuten, die es in sich haben. Und „Walchi“ verspricht: „Die Piste ist griffig, kompakt. Das wird eine der schnellsten Zauchensee-Abfahrten in der Geschichte.“

Michael Walchhofer ist nicht nur Österreichs letzter Abfahrtsweltmeister (2003), sondern auch Hotelier in Zauchensee – und Chef des Organisationskomitees der Damen-Weltcup-Rennen am Samstag (Abfahrt) und Sonntag (Kombination). Wer, wenn nicht er, könnte die spektakuläre Kälberloch-Strecke im Pongau am besten analysieren. Was er für die „Krone“ am Dienstag auch tat, bevor am Donnerstag das erste Training wartet. Der 44-Jährige verspricht: „Das wird eine super Abfahrt, die Piste ist sehr, sehr griffig, kompakt.“ Da gab es sogar von FIS-Inspektor Atle Skaardal viel Lob für Walchhofer und sein Team um Streckenchef Alex Kronreif und Berater Heinz Stohl. Was erwartet Schmidhofer und Co. nun bei der spektakulären Abfahrt? Walchhofers Expertise:

Start: Der steilste Startschuss im Weltcup ist eine „absolute Überwindung. Es ist respekteinflößend. In etwa fünf Sekunden geht es von 0 auf 120 km/h.“

Hot-Air: „In einer S-Kurve geht’s zum Sprung, technisch eine Schlüsselstelle.“

Jägersprung: „Der geht heuer 30 bis 40 Meter, man muss kompakt bleiben.“

Einfahrt Kälberloch: „Hier beginnt der technisch schwierige Teil. Zuerst die Kompression, dann die Panoramakurve, die vom Timing gefinkelt ist.“

Schmalzleiten, Zielsprung: „Die Damen beschleunigen noch mal auf bis zu 125 km/h, müssen konzentriert bleiben.“ Da sind fast 1:45 Fahr-Minuten vorbei. Und „Walchi“ verspricht: „Das wird eine der schnellsten Zauchensee-Abfahrten in der Geschichte.“

Herbert Struber
Herbert Struber
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