04.01.2020 13:23 |

Klage in den USA

Uniformen sollen Angestellte krank gemacht haben

2018 neu eingeführte Uniformen für Angestellte der US-Fluglinie Delta Airlines werden nun ein Fall für das Gericht. Wegen wiederholter gesundheitlicher Beschwerden, die sie auf die neue Arbeitsbekleidung zurückführen, haben mehrere Angestellte ein Textilunternehmen im US-Bundesstaat Wisconsin geklagt.

In der Klageschrift, die am 31. Dezember beim zuständigen Bezirksgericht eingereicht wurde, werden in den Stoffen eingearbeitete Chemikalien, die diese strapazierfähiger und schmutzabweisender machen sollen, als Grund für die Krankheitssymptome genannt. Der Sammelklage haben sich rund 500 aktive und ehemalige Delta-Airlines-Angestellte angeschlossen, darunter sind unter anderem Flugbegleiter und Mitarbeiter aus dem Kundenservice.

Unten sehen Sie einen der zahlreichen Werbe-Tweets anlässlich der Einführung der neuen Uniformen im Jahr 2018:

Airline ließ toxikologische Untersuchung durchführen
Das beklagte Unternehmen Land‘s End hat bisher gegenüber Medien jeden Kommentar verweigert. Aufgrund des laufenden Verfahrens könne man keine Stellungnahme abgeben, hieß es. Delta Airlines hatte wegen der Meldungen über häufig auftretende Migräne sowie Haarausfall, Nasenbluten, Hautausschlag, Angstzuständen und anderen Symptomen bereits vor Monaten angekündigt, eine toxikologische Untersuchung der Uniformen durchführen zu lassen. Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass die Uniformen „höchste Textilstandards“ erfüllten, erklärte das Unternehmen gegenüber US-Medien.

„Gefährliche Chemikalien und Schwermetalle“
Die Kläger wiederum behaupten, dass unter anderem Quecksilber, Formaldehyd und Chrom in den Textilien zu finden seien. „Diese Chemikalien und Schwermetalle sind bekannt dafür, schwere körperliche Reaktionen zu verursachen“, ist in der Klageschrift zu lesen.

Gabor Agardi
Gabor Agardi
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