31.12.2019 09:00 |

Handball-Highlight

Heim-EURO: Nächste Woche geht es los!

Auch wenn die Heim-EURO 2020 erst nach dem Jahreswechsel startet, so stand das abgelaufene Jahr organisatorisch bereits im Zeichen des Großereignisses. Sportlich gab es bei den Herren nach der durchwachsenen WM in Dänemark einen Trainerwechsel, im EURO-Cup besiegte man den amtierenden Europameister Spanien.

Die Damen mussten sich im Playoff zur WM 2019 Ungarn beugen, stehen in der EURO-Quali aktuell in einer Gruppe mit den beiden WM-Finalisten Niederlande und Spanien. Für großes Aufsehen sorgten die Nachwuchs-Nationalteams der Frauen im Sommer, die bei den jeweiligen Europameisterschaften das Ticket für die nächste WM lösten.

Am 9. Jänner 2019 feierte man „One Year To Go“ zur EURO 2020 in Graz. Nur wenige Tage später, am 11. Jänner, starteten Österreichs Herren mit einem 29:22-Sieg über Saudi-Arabien in die WM 2019 in Deutschland und Dänemark. Doch nur einen Tag später folgte die bittere 24:32-Niederlage gegen Chile. Schließlich musste man sich auch den beiden späteren Finalisten Norwegen und Dänemark sowie Tunesien beugen. Am Ende belegte man Rang 19.

Im März folgte der Paukenschlag. Nach knapp acht Jahren trennte man sich in beiderseitigem Einverständnis von Teamchef Patrekur Johannesson. Der Isländer geht mit insgesamt vier Endrunden-Teilnahmen (EURO 2014, WM 2015, EURO 2018 und WM 2019) als erfolgreichster Nationalteamtrainer bei den Herren in die Geschichte ein. Der Slowene Ales Pajovic übernahm und sorgte gleich bei seinem ersten Spiel auf der Trainerbank für Furore. Am 11. April ging man gegen Europameister Spanien in Dornbirn als Sieger vom Feld, feierte einen 29:28-Erfolg über die Iberer.

Im Juni blickte die Handballwelt gebannt nach Wien. Bei der Auslosung der Vorrundengruppen der größten EURO aller Zeiten lieferte sich das Who is Who der Handballwelt ein Stelldichein. Zudem fungierten die Stars Philip Henningson (SWE), Torbjorn Bergerud (NOR), Robert Weber (AUT) und Daniel Dujshebaev (ESP) als Glücksfeen. Österreich bekam Tschechien, Nordmazedonien und die Ukraine zugelost. „Es ist alles möglich, es liegt an uns“, lautete die erste Reaktion von Nationalteamkapitän Nikola Bilyk, nachdem die Gegner feststanden.

Nach den erfolgreichen Testspielen im Herbst gegen Serbien (32:30) und die Niederlande (26:24) ging es ab 16. Dezember bereits für einen Teil des Nationalteams in die EURO-Vorbereitung. Ab 1. Jänner stehen Teamchef Pajovic auch sämtliche Legionäre zur Verfügung, am 6. Jänner bestreitet man in der Wiener Stadthalle das einzige Testspiel gegen Deutschland, am 10. Jänner erfolgt der Auftakt gegen Tschechien.

Am 12. Jänner wartet die Ukraine, am 14. Jänner geht es gegen Nordmazedonien. Kommt man unter die Top zwei, geht es nahtlos weiter in der Hauptrunde, in der sich die Topnationen Deutschland, Spanien und Kroatien hinzugesellen könnten.

Tickets ergattern!
Die EURO 2020 wird von 9. bis 26. Jänner ausgetragen. Es ist das erste Mal, dass 24 Nationen daran teilnehmen - und das erste Mal, dass es mit Schweden, Österreich und Norwegen drei Ausrichter gibt. Hier gibt es Tickets für die Spiele in Wien und Graz.

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