Für Norbert Karlsböck ist es am Freitagabend ein leichter Gang. Gut gelaunt, in feinem Zwirn, eiligen Schrittes. So eröffnet der Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun AG den letzten Teil seines „Verzichtsprojekts“ auf 1570 Meter Höhe. Oder wie es andere nennen: Die „3K K-onnection“ – Salzburgs erste Dreiseilumlaufbahn, die mit 4,3 Kilometern Länge den Kapruner Maiskogel mit der Station Langwied verbindet!
Kostenpunkt: stolze 79 Millionen Euro, bei zweijähriger Bauzeit. „Damit sind wir das einzige Talskigebiet Salzburgs mit einer direkten Anbindung in ein Gletscherskigebiet“, so der Vorstand, als er zu den 400 geladenen Gästen in der Kabinen-Garage der Talstation blickt.
Nachsatz: „Wir haben damit nun die längste durchgängige Seilbahnachse der Ostalpen, die vom Kaprun Center auf zwölf Kilometern Länge auf das Kitzsteinhorn führt. Unsere Bahn ist gar schneller als die von Zermatt zum kleinen Matterhorn“, frohlockt Karlsböck. Wie berichtet, ging das erste Teilstück – die Gondelbahn auf den Maiskogel und das Kaprun Center – bereits 2018 in Betrieb. Superlative.
Wo bleibt da der Verzicht? „Wir bieten den Gästen nicht nur den direkten Einstieg ins Skigebiet, sondern können auch 1,5 Millionen Auto-Kilometer jährlich einsparen. Zudem haben wir keine zusätzliche Pistenfläche geschaffen“, so der Vorstand, der heute mit Wolfgang Ambros und der Band Granada am Maiskogel feiert.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.