17.11.2019 15:37 |

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Lawinen, Stromunfälle: Südtirol kämpft mit Schnee

Nicht nur Kärnten und Tirol leiden unter den hohen Niederschlägen, auch Südtirol hat derzeit mehr Schnee, als es brauchen kann. Und der zieht eine Reihe von schweren Konsequenzen nach sich: Durch Schneedruck stürzte im Pustertal ein Baum auf eine Stromleitung, ein Feuerwehrmann filmte die darauffolgenden Sekunden (siehe Video). 

Aber auch zahlreiche Lawinenabgänge waren zu beobachten, wie etwa diese Lawine, die sogar den Ort Martell erreichte und sich durch die Straßen schob. Sie habe zwei Häuser beschädigt, schilderte der Marteller Bürgermeister Georg Altstätter. Mehrere Häuser wurden im Einzugsgebiet der Lawine und aus weiteren Gefahrenbereichen vorsorglich evakuiert, die Bewohner in der Turnhalle des Gemeinschaftshauses untergebracht. Verletzt wurde niemand.

37 Staats- und Landesstraßen sowie zahlreiche Nebenstraßen waren am Sonntag gesperrt. Bei Mauls war am Vormittag eine Hochspannungsleitung auf die Brennerautobahn, die Eisenbahngleise und die Staatsstraße gestürzt. Jeglicher Verkehr zwischen Brixen und Sterzing war demnach unterbrochen, teilte die Presseagentur des Landes Südtirol am Sonntag mit. Die Landesnotrufzentrale verzeichnete rund 230 Einsätze in den vergangenen Stunden, auch wegen Muren und Überschwemmungen.

Wie Osttirol hat auch Südtirol mit Stromausfällen zu kämpfen: 12.500 Haushalte waren Sonntagmittag ohne Stromversorgung, auch das Mobilfunknetz war teilweise ausgefallen. Entwarnung gibt es auch für die von den schweren Regen- und Schneefällen der letzten Tage gebeutelten Regionen in Österreich nicht. In Tirol bleiben am Montag zahlreiche Schulen geschlossen, weil die Anfahrt für die Kinder zu gefährlich ist.

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