Nein zu Tierleid

Kaufen Sie zu Martini die Gans im Glück!

Falls sie ein traditionelles Gans-Essen planen, greifen Sie zu heimischen Weidegänsen, wie den glücklichen Tieren vom Lutschauer Hof!

Durch ihr Schnattern hat sie den heiligen Martin verraten, die Gans. So geht die Legende. Als Strafe landete sie im Rohr. Deshalb genießen viele Österreicher heute noch rund um Martini das traditionelle Gansl. Mit „heilig“ hat dieser Genuss allzu oft nichts zu tun. Zumeist nämlich landen zu Lebzeiten gequälte Tiere auf unseren Tellern. Nicht jedoch, wenn es sich um heimische Weidegänse handelt. Wie jene vom Lutschauer Hof der Familie Danmayr im schönen Mühlviertel.

Weiße Gänse auf grüner Wiese
Ein wirklich schöner Anblick, das schneeweiße Federvieh auf der grünen Wiese unter dem herbstlichen Himmel. Eine ganz besonders schönes Exemplar schnappt sich Bäuerin Elisabeth fürs Foto. Die Gans ist erstaunlich geduldig. „Unsere Tiere sind super entspannt“, meint sie. „Natürlich wissen sie nicht, dass ihre Zeit bald gekommen ist. Für uns aber ist ihr Leben bis dorthin entscheidend und wie sie diese verbringen. Und da traue ich mir zu sagen, das ist artgerecht und auch vom ökologischen Standpunkt her einfach das Optimum.“

Und Hannes, ihr Mann erklärt uns genau, warum es sich bei der Weidehaltung der Gans wirklich um die Königsdisziplin in der Geflügelmast handelt. Die Tiere kommen von einem steirischen Partnerbetrieb als Eintagsküken auf den Hof, vom ersten Tag an haben sie Auslauf ins Freie. Zunächst nur ein kleiner abgegrenzter Bereich - sobald das Federkleid aber dicht genug ist, geht es auf die saftige Weide. Gefressen wird dann fast ausschließlich Gras. Das ist die artgerechte und ökologisch beste Weise, eine Gans zu füttern. Dafür stehen jedem der Tiere auch satte 100 m² grüner Genuss zur Verfügung, nach den Richtlinien des Weidegans-Verbandes.

Liebe zum Federvieh
Getreide bekommen die Gänse nur als Küken und gegen Ende der Mast, dadurch gewinnt das Fleisch an Zartheit. Da der Lutschauer Hof schon seit den frühen Neunziger Jahren ein Bio-Betreib ist, handelt es sich um biologisches Getreide. Der Großteil kommt aus eigenem Anbau. Nur die hochenergetische „Babynahrung“ bezieht Familie Danmayr von einem nahegelegenen regionalen Biofuttermischwerk. Die ganze Weideperiode über frisst die Gans praktisch nur Gras und kaum Getreide, lediglich wenn sie in den Stall gelockt werden soll. Im Gespräch mit Elisabeth und Hannes wird klar, dass sie sich wirklich mit Herzblut und viel Know-how um ihr liebes Federvieh kümmern. Die Beziehung zwischen Mensch und Tier passt.

„Land schafft Leben“-Obmann Hannes Royer: “Die heimische Weidegans ist eine regionale und saisonale Besonderheit und ein willkommener Zusatzverdienst für eine Reihe bäuerlicher Familienbetriebe.“ Traurig eigentlich, dass diese Besonderheit so gut wie nur über Direktvermarktung Käufer findet. Denn in den meisten Gasthäusern oder im Supermarkt hat sie gegen die Tierqualkonkurrenz aus dem Ausland keine Chance. Der Konsument greift noch immer lieber zur billigeren, ungarischen Turbomastgans. Wer seinen Festtagsbraten ohne Reue genießen möchte, sollte darauf achten, woher dieser stammt!

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.landschafftleben.at.

Brutal: Stopfmast und Lebendrupf

Augen auf beim Gansl-Kauf: Viele Tiere müssen zu Lebzeiten Qualen erleiden!

Nach wie vor muss die Gastronomie keine Angaben darüber machen, ob Gänsefleisch aus Stopfmast oder Lebendrupf kommt. Zwar sind diese tierquälerischen Praktiken in Österreich verboten, jedoch darf Fleisch von gestopften und lebend gerupften Tieren sehr wohl importiert werden. 2018 wurden drei Viertel des in Österreich verzehrten Gänsefleisches importiert – hauptsächlich aus Ungarn, Deutschland, Dänemark, Polen und Frankreich. Die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ empfiehlt das Label „Österreichische Weidegans“. Es garantiert, dass es sich um heimische Tiere handelt, die nicht gestopft und gerupft wurden. „Auch zahlreiche Restaurants bieten österreichische Weidegänse an. Da weiß man ganz sicher, was man bekommt“, so Kampagnenleiterin Martina Pluda.

Denise Zöhrer & Maggie Entenfellner, Kronen Zeitung

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