In öffentlichen Küchen

Lebensmittel aus Region sollen mehr Chancen haben

Oberösterreichs Landesregierung soll mehr tun, um den Anteil regionaler, saisonaler und biologischer Lebensmittel für die Außer-Haus-Verpflegung in den öffentlichen Einrichtungen in Oberösterreich zu stärken. Musterfall ist einmal mehr die Stadt Wels, wo das Essen für die Pflichtschüler aus Deutschland ist.

„Ein besonders zu hinterfragendes Beispiel ist die Stadt Wels, wo das Essen für die Pflichtschulen seit nunmehr fünf Jahren aus knapp 1000 km Entfernung angeliefert wird“, meint der grüne Klubobmann Gottfried Hirz. Zwar gebe es nur selten Beschwerden über die Qualität dieses Essens. Dafür aber kritisieren zahlreiche Eltern diesen Ferntransport der Tiefkühlware.

Bestbieter- statt Billigstbieterprinzip
Zwei alternative Vorschläge haben die Grünen parat. Entweder eine eigene Schulküche der Stadt Wels (was diese allerdings für eine zu hohe Investition hält). Oder, so Klubobmann Hirz: „Falls keine eigene Küche möglich ist, sollen zumindest im Falle einer Neuausschreibung des Schulmittagessens ökologische (z. B. Bioanteil) und soziale Kriterien in die Auftragsvergabe stärker als bisher aufgenommen werden, damit sich das Bestbieter- statt dem Billigstbieterprinzip durchsetzt.“

ÖVP-Unterstützung erwartet
Die Grünen erwarten unter anderem die Unterstützung der ÖVP, wo auch Agrarlandesrat Max Hiegelsberger Hürden für regionale Lebensmittel nerven: „Diese Lebensmittel sind durch kurze Transportwege und die naturverträgliche Herstellung in Österreich auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, so Hiegelsberger.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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