Plattform in Neumarkt:

Asylquartier sperrte zu, Hilfsbereitschaft bleibt

Salzburg
02.11.2019 13:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Mit Ende Oktober sperrte in Neumarkt eines der letzten Asylquartiere, die im Flüchtlingsstrom 2015 gegründet wurden, zu. Die „Plattform für Menschen“ will auch in Zukunft Zugezogene mit Migrationshintergrund unterstützen. 

„Ohne diese immense Solidarität und das Engagement zahlreicher Bürger, die sich in der Plattform zusammengeschlossen haben, hätten wir all das kaum bewältigen können", dankt Bürgermeister Adi Rieger allen.

Engagierte Neumarkter Bürger haben sich vor vier Jahren am Höhepunkt der Flüchtlingswelle auf Initiative von Ingrid Weydemann zusammengefunden. An die 30 Personen organisierten sich in sechs Arbeitsgruppen. In den letzten vier Jahren leistete die Plattform rund 8.800 freiwillige und ehrenamtliche Stunden an Betreuungsarbeit.

Dabei hatte die Organisation zwei klare Ziele: Den Flüchtlingen Menschlichkeit, Hilfe und Toleranz zu vermitteln, aber auch die Belastung durch Flüchtlinge für die Stadtgemeinde möglichst klein zu halten.

Ab November werden keine neuen Flüchtlinge mehr zugeteilt. Das ist für die Mitglieder der Plattform jedoch kein Grund, ihre Tätigkeit einzustellen. „Zurzeit machen wir Einzelbetreuung sowie Einzelunterricht in Deutsch und Nachhilfe für Menschen mit Migrationshintergrund, die eine Schule besuchen“, so Siegfried Uebelhör.

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