16.10.2019 15:11 |

Hokuspokus & Intrigen

Jolie als „Maleficent“: Die dunkle Fee ist zurück

Stress vor der Hochzeit: Wenn sich die Eltern eines Brautpaares zum ersten Mal treffen, kann das ziemlich anstrengend werden, denn nicht immer sind sich die Familien sympathisch. Warum sollte es im Märchen anders sein? Vor allem, wenn wie in „Maleficent 2“ die Braut Aurora ist, die Patentochter der titelgebenden dunklen Fee.

Zum zweiten Mal schlüpft Hollywoodstar Angelina Jolie in die Rolle der gefürchteten Zauberin, die in Wahrheit sehr empfindsam und verletzlich ist. Allerdings steht nichts weniger auf dem Spiel als die Herrschaft über das magische Reich der Moore. Entsprechend kommt sie mit Freundlichkeit nicht weiter.

In „Maleficent - Mächte der Finsternis“ sind böse, magische Kräfte am Werk, die nicht nur das Glück von Aurora und ihrem Prinzen, sondern das ganze Reich der Elfen, Feen und Kobolde zu vernichten drohen.

Der erste Teil „Maleficent - Die dunkle Fee“ von 2014 war angelehnt an das Märchen „Dornröschen“. Der Film erzählte, wie die böse Fee mit den schwarzen Riesenflügeln so rachsüchtig wurde. Wie sie die kleine Prinzessin Aurora erst verfluchte, sich dann aber von der Güte und Fröhlichkeit des Kindes anstecken ließ und ungewohnte Gefühle in sich entdeckte. Ein nachdenklicher und dunkler Film.

Auch die Fortsetzung ist kein rosa Glitzertraum für kleine Mädchen. Aurora ist inzwischen die Königin der Moore. Wenn sie Prinz Philip heiratet, vereint sich ihr Land mit dem Königreich Ulstead. Die Feen des Moores misstrauen dem Frieden, haben die Menschen ihnen doch schon viel geschadet. Doch Aurora zuliebe stimmen sie der Ehe zu - mit schlimmen Folgen ...

Regisseur Joachim Rönning („Pirates of the Caribbean - Salazars Rache“) serviert uns einen unterhaltsamen, tiefgründigen Film, der jedoch nicht für Kinder geeignet ist. Elle Fanning (Aurora) und Harris Dickinson (Prinz Philip) wirken etwas blass und austauschbar, aber alleine die Hollywood-Granden Angelina Jolie als Maleficent und Michelle Pfeiffer als intrigante Königin Ingrith sind das Geld für das Kinoticket wert.

Kinostart von „Maleficent - Mächte der Finsternis“: 17. Oktober.

APA/red

Ingemar Pardatscher
Ingemar Pardatscher
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