Beratung wichtig

Weltstillwoche: Wenn Mütter Probleme haben

Anlässlich der Weltstillwoche lud die mit 43.000 Mitgliedern größte deutschsprachige Stillgruppe auf Facebook zu einem Treffen nach Eferding. Andrea Hemmelmayr (56) aus Herzogsdorf ist seit 20 Jahren Stillberaterin, sie erklärt, warum Beratung so wichtig ist.

„OÖ Krone“: Warum ist die Facebookgruppe „Die Stillecke 2.0“ ein derart großer Erfolg?

Andrea Hemmelmayr: Sie wurde gegründet, um Dr. Google Grenzen zu setzen und Ammenmärchen zu entkräften. Wir legen auf Fachwissen allerhöchsten Wert und halten den Datenschutz hoch. In der Gruppe sind nur Frauen zugelassen. Wir versuchen aufzuklären und zu vernetzen.

„OÖ Krone“: Warum braucht es überhaupt eigene Stillberaterinnen? Könnten seriöse Infos zur Thematik nicht auch von Hebammen und Kinderärzten kommen?

Andrea Hemmelmayr: Das Thema Stillen ist bei Ärzten kein Unterrichtsfach und Hebammen kriegen dazu nur 40 Stunden Unterricht, während wir 200 Stunden haben. Doch es gibt eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit. Zehn Prozent der Stillberaterinnen in Österreich sind Mediziner.

„OÖ Krone“: Die Ausbildung muss auch laufend aufgefrischt werden.

Andrea Hemmelmayr: Sie gehört alle fünf Jahre rezertifiziert – und alle zehn Jahre gibt es Prüfungen.

„OÖ Krone“: Was sind Hauptprobleme, nicht stillen zu können?

Andrea Hemmelmayr: Wenn Brüste bei Müttern entzündet sind. Dafür gibt es vielfältige Gründe. Etwa, dass Babys falsch angesetzt wurden.

Interview: Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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