04.10.2019 07:00 |

„Krone“-Interview

Unearth: „Wir ruinieren uns sukzessive selbst“

Seit mehr als 20 Jahren gehören die US-Amerikaner Unearth zur Speerspitze des Metalcore-Genres. Mit Alben wie „The Oncoming Storm“ oder „III: In The Eyes Of Fire“ haben sie das populäre entscheidend mitgeprägt. Gründungsmitglied und Sänger Trevor Phipps nahm sich für uns Zeit, um über das neue Album „Extinction(s)“, die frühen Tage der Band und die harsche Kritik an der Tourbeteiligung mit As I Lay Dying zu sprechen. Am 6. Oktober macht das Paket in Wien Halt.

„Krone“:Trevor, euer aktuelles Album „Extinction(s)“ ist nicht nur künstlerisch, sondern auch verkaufstechnisch wieder ein Sprung nach vorne. Wie ist diese wiedergewonnene Popularität einzuordnen?
Trevor Phipps:
Wir selbst haben immer den Bands Tribut gezollt, auf die wir gestanden sind. Slayer, Anthrax und Co. Sie sind und waren auch stets ein Teil unseres Sounds. Die jüngeren Fans lernen uns als „alte Hasen“ kennen, weil sie eigentlich für andere Bands bei den Tourpaketen zu unseren Shows kommen. Für mich ist unser neues Album das stärkste seit langem, wenn nicht sogar das beste überhaupt. Dass wir vergangenen Frühling mit Darkest Hour auf Tour waren, war sicher auch ein Vorteil, weil die Fans zwei der größten Bands aus der großen Metalcore-Ära bekamen. Ich würde solche Konzerte auch eher besuchen als einzelne Headliner-Shows.

Das Album ist vor allem ziemlich aggressiv und ihr seid eurem alten Stil treu geblieben, ohne zu sehr in der Vergangenheit hängen zu bleiben.
Wir wollten all unsere Alben zusammennehmen und auf progressive Art und Weise aktuell klingen. „Extinction(s)“ ist mit Abstand das Album von uns, das am längsten in meiner eigenen Playlist blieb, weil ich wirklich stolz darauf bin. Wir haben es schon im Mai 2018 fertiggestellt und es hat für mich überhaupt keine Abnützungserscheinungen. Das bedeutet schon etwas. Die Leute singen die Songs live mit und das habe ich schon Jahre nicht mehr gesehen.

Der Albumtitel ist sehr dystopisch und ihr wart schon immer eine Band, die in den Texten auf politische und gesellschaftliche Themen Bezug genommen hat. Ist es in einer Ära, wo sich die Gesellschaft immer stärker zu spalten scheint, umso wichtiger für euch, dass ihr auf musikalischer Basis eine Art von Zusammenhalt propagiert?
Durchaus. Uns brennt die Welt derzeit unterm Hintern davon. Wir haben schon immer darüber gesungen, aber „Extinction(s)“ ist dahingehend noch deutlicher ausgerichtet. Ich weiß, dass sich die meisten Menschen von den Emotionen der Musik mitreißen lassen, aber warum kann ich ihnen dann nicht Themen mitgeben, die mir unter den Nägeln brennen? Wenn jemand etwas Positives daraus zieht, dann haben wir schon gewonnen. Es reicht mir, wenn die Leute die Musik genießen, aber mir ist es wichtig, auch Botschaften zu verbreiten.

Gibt es einen roten Faden, ein sich durchziehendes Thema auf dem Album?
In dem Fall gibt es den. Jeder Song dreht sich um Verlust und Tod in irgendeiner Form. Die Texte sind ziemlich dunkel ausgefallen und ich habe sehr genau daran gearbeitet. Es geht im Prinzip darum, wie ich die Welt sehe und wie meine Visionen davon sind. Die Texte sind immer durch mich selbst kanalisiert, das wäre gar nicht anders möglich.

Einer der stärksten Momente ist der Song „Survivalist“, den man gut und gerne auch als Manifest für Umweltschutz sehen könnte. Ist er wirklich in diese Richtung intendiert geschrieben worden?
Der Song dreht sich darum, wie die Gletscher zurückgehen und wir langsam auch die Eisberge in der Antarktis verlieren. Das Eis schmilzt überall und die Futterressourcen für die Tiere gehen zurück. Der „Survivalist“ ist jemand, der dagegen ankämpft, bis er nicht mehr kann. Seit ich selbst Familienvater bin und Verantwortung für andere trage, sehe ich die Welt aus einer anderen Perspektive. Im Prinzip schreibe ich mir den Frust über die Lage der Welt von der Seele.

Fühlst du dich als Künstler und als Person in der Öffentlichkeit direkt dafür verantwortlich, die Menschen auf Probleme dieser Art aufmerksam zu machen?
Ich bin mit Hardcore und Thrash Metal aufgewachsen und beide Genres hatten schon immer ein inhaltliches Gewissen. Eine Botschaft ist mir schon wichtig. Ich habe nichts gegen Bands, die über Fantasythemen singen, aber als Texter ist es mir wichtig, über die reale Welt zu schreiben. Auf dem Debütalbum habe ich auch persönlichere Lyrics geschrieben, die man nicht mit der großen Welt gleichsetzen kann, aber das war 1999, vor mittlerweile 20 Jahren. Es ging mir um eine positive Stimmung und ich versuche stets zu vermitteln, dass wir alle das Bestmögliche aus unserer Zeit auf diesem Planeten machen sollten.

Was denkst du über die Tatsache, dass viele der Themen, die du schon vor 20 Jahren besungen hast, noch immer relevant und gegenwärtig sind?
Wir hatten niemals die Intention, eine solche Karriere zu schaffen. Mittlerweile sind es 21 Jahre und wir machen so lange weiter, wie wir können und Spaß daran haben. Wir sind aber auch innerlich auf ein Ende gefasst. Ist das Interesse an der Band einmal weg und will uns keiner sehen, dann war es das eben und wir haben eine großartige Vergangenheit. Textlich war mir Zeitlosigkeit immer wichtig, auch wenn es nicht immer gut ist, dass sich in manchen Bereichen nach 20 Jahren nichts geändert hat.

Im Vergleich zu vielen anderen Metalcore-Bands hattet ihr schon immer sehr ausgefeilte, technisch wirklich brillante Songs. War dieses Handwerk mitausschlaggebend dafür, dass ihr nicht nur lange überlebt habt, sondern auch stets an der Genrespitze wart?
Ich will nicht sagen, dass wir besser sind als andere, aber wir haben stets alles gegeben und hatten immer eine gute Bindung zum Publikum. Die Liveenergie trägt sicher auch dazu bei, denn es wird niemals eine Unearth-Show geben, die unter 100 Prozent Einsatz stattfindet. So etwas wird von den Leuten honoriert. Anfangs haben wir an die 200 Shows pro Jahr gespielt, aber jetzt, wo wir alle Familien haben, sind wir natürlich vom Gaspedal gegangen. Im Endeffekt sind wir sehr glücklich darüber, dass wir diesen Stand in der Szene haben.

Wenn Teenager eine Band starten, dann oft, um ein Ventil für die Aggressionen des Alltags zu haben. Haben sich die Motivationen, eine Band wie Unearth weiterzuführen, über die Jahre geändert?
Wir haben immer noch so viel Spaß wie früher und das ist das Wichtigste. Es ist nicht immer der leichteste Job der Welt, aber wenn du eine Show hast, wo die Leute auszucken und alle komplett im Konzert aufgehen, ist das alle Mühen wert. Natürlich hatten auch wir Line-Up-Wechsel, sind aber seit gut fünf Jahren wirklich stabil. Ich glaube, wir haben eine passende Fünf-Mann-Einheit gefunden. Jeder hat die gleichen Visionen und die gleiche Freude an der Sache. Wir spielen eben nicht mehr so oft, aber immer noch sehr intensiv und ich sehe derzeit keinen Grund, dass Unearth das künftig nicht mehr so machen werden.

Hättest du dir vor 20 Jahren gedacht, dass ihr heute noch immer im Spiel sein würdet und das auch noch mit sehr respektablem Erfolg?
Einen Plan hatten wir schon, aber so etwas kann man nicht erwarten. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der all meine musikalischen Helden kommerzieller werden wollten. Die Wut, die ich als Zwölfjähriger verspürt habe, die ist teilweise auch mit über 40 noch immer da. Ich verstehe mittlerweile, dass diese Bands ihre Karriere forcieren und Geld verdienen wollten, aber ich würde aus Unearth niemals eine Sell-Out-Band machen. Selbst Hardcore-Bands haben ihre Ideale verraten, um mehr Geld zu verdienen, aber das wäre bei uns niemals ein Thema. Wir hatten in den letzten Jahren auch Songs, die etwas zu eingängig waren oder dem Pop zu nahekamen, das will ich nicht abstreiten. Es passt aber nicht zu Unearth und auch nicht zu den Idealen, die wir ganz am Anfang hatten. Es gibt viele Bands, die sich verändern, aber ich bin mir sicher, dass wir unsere Nische gefunden haben und uns dort weiterhin wohlfühlen.

„Extinction(s)“ ist deutlich härter und wütender ausgefallen als die Vorgänger.
Es war ein bewusstes Statement, um zu zeigen, dass man mit uns immer rechnen muss. Es gibt viele Bands, die mit zunehmender Härte auch an Popularität gewinnen. Auch wenn unsere Alben unterschiedlich klingen, weißt du im Großen und Ganzen immer, was du von Unearth bekommst. Wir haben sehr hingebungsvolle Fans, die sich sogar unsere Logos in den Unterarm ritzen. Damit darf man nicht leichtfertig umgehen.

Ein bisschen nach dem Millennium hatte der Metalcore in den USA und auch in Europa seine Hochphase im kommerziellen Sinne. Ihr etwa mit „The Oncoming Storm“ aus 2004, aber auch Bands wie Darkest Hour, Killswitch Engage oder All That Remains. Wie viel Rivalität und Wettbewerbsgedanke herrschte damals?
Es war immer ein freundschaftlicher Wettbewerb. Jeder will den anderen und sich selbst mit einem weiteren Meisterwerk als Album übertreffen. Damals war das Genre in seiner Hochphase, wir haben alle wahnsinnig viel experimentiert und hatten Erfolg. Natürlich wollte man die anderen mit seiner Musik immer übertrumpfen. 2014 haben wir in Montreal mit Lamb Of God auf einem Festival gespielt und es war wirklich ein schönes Gefühl einer Rivalität, die auf Freundschaft basiert. Wir alle sind noch immer da und wollen immer noch besser werden und das ist etwas wirklich Schönes.

Gerade Bands wie Killswitch Engage oder As I Lay Dying waren immer noch eine Stufe höher, wenn es um Erfolg ging. Hast du manchmal das Gefühl, Unearth wäre unterbewertet wahrgenommen worden?
Ich liebe Killswitch Engage, aber sie machen eine ganz andere Art von Musik. Ich bin selbst Fan, aber wir hatten nie die gleiche Fanbase. Ich würde mich niemals über unseren Stand beschweren und wir headlinen Touren in Europa - was will man mehr? Wir entwickeln uns immer noch weiter und ich will den Namen Unearth einfach noch bekannter machen. Alles, wie es ist, hat so seine Richtigkeit.

Weil du die Freundschaft ansprichst. As I Lay Dying touren wieder mit ihrem Ex-Sänger Tim Lambesis, der durch einen Auftragsmörder seine Ex-Frau töten wollte und dafür im Gefängnis saß. Die Band ist jetzt aber größer und erfolgreicher als je zuvor. Wie stehst du als Szeneinsider zu dieser Causa?
Die Geschichte ist wirklich heftig. Meine vier Jungs sind meine besten Freunde in der Band und so etwas miterleben zu müssen, stelle ich mir wirklich brutal vor. Tim und ich sind spazieren gegangen und haben die Dinge in Ruhe besprochen. Als Familienvater schockiert mich die Sache, aber ich weiß auch, dass er krank im Kopf und nicht zurechnungsfähig war. Ich werde es nie verstehen, wie man versucht, Kindern ihre Mutter zu nehmen. Die ganze Geschichte ist heftig, aber was ist richtig und was falsch? Ich hoffe für die Jungs einfach, dass sie die Dämonen der Vergangenheit einmal ruhen lassen können und ihren Frieden mit der Sache machen.

Viele As I Lay Dying-Fans finden die Tat abstoßend, aber lieben natürlich die Musik. Es ist keine einfache Situation…
Natürlich haben die Jungs in der Band sich damals geschworen, nie wieder mit ihm zu arbeiten, weil sie einfach entsetzt waren. Entsetzt ist noch nicht einmal der richtige Ausdruck dafür. Aber es gibt auch Vergebung und das ist der menschliche Weg. Er hat einen unglaublich großen Fehler gemacht und dafür gebüßt, jetzt versucht man ihm zu verzeihen. Ich finde es toll, dass er auf Tour bei den Konzerten von der Bühne herab darüber spricht und versucht, anderen Menschen zu helfen. Das ist für ihn und für alle anderen der richtige Weg. Es wird immer ein Fleck bleiben, den man nicht wegwischen kann, aber auch die Fans haben ihm bis zu einem gewissen Grad verziehen. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich mich mit der ganzen Causa noch immer seltsam fühle.

Jetzt tourt ihr mit ihnen durch Europa und kommt auch nach Wien...
Wir hatten bereits eine Tour abgesagt, aber sind alle aus derselben Szene und haben viel durchgemacht. Ich weiß, dass wir jetzt diese Tour machen und ich ringe immer noch oft mit mir selbst, ob wir damit das richtige tun. Ich weiß auch gar nicht, ob es ein richtig oder falsch gibt.

Was war dein größter Fehler in deiner musikalischen Vergangenheit? Gibt es etwas, dass du selbst sehr stark bereust?
Es gibt keine bestimmten großen Fehler, aber es gab ein paar Touren, die sich nicht ganz richtig angefühlt haben, weil die Mischung nicht passte. Wir hatten mit unserem ehemaligen Management einige Probleme und waren uns nicht einig, aber das ist erledigt und wir sind immer noch hier. Es gab natürlich viele Aufs und Abs, aber wir haben zumindest nichts wirklich Dummes oder Illegales gemacht. Als wir unlängst in Hamburg spielten, waren wir in einer Bar und haben uns über die 21 Jahre in der Band unterhalten. Der Barkeeper lachte und meinte, das wäre doch gar nichts für eine Band. Richtigen Respekt bekäme man erst nach 30 oder 40 Jahren. (lacht) Gerade in Europa bestätigt sich diese Theorie aber wirklich, denn anhand von Madball oder Sick Of It All siehst du gut, wie man mit Beständigkeit immer mehr Publikum dazugewinnen kann. Die Leute sind ihren Bands einfach unglaublich treu. Das ist in den USA nicht ganz so gut. Da sind die Leute sprunghafter. Ich mag den europäischen Zugang zur Musik sehr.

In den USA geht die gitarrenorientierte Musik auch viel schneller zurück als in Europa. Bemerkst du das in deiner Funktion als Sänger einer Metalband auch?
Pop ist natürlich das größte Genre, aber der Metal ist in den USA eigentlich am Vormarsch. Die Veranstalter kopieren die europäischen Festivals sehr gut und die Booker und Promoter haben mittlerweile verstanden, dass die Leute gute Konzertpakete wollen. Sie wollen nicht eine Band mit Local Supports, sondern zwei, drei ihrer Favoriten und das setzt sich immer stärker durch. Metal ist eine Marke, die weltweit funktioniert und das spüren wir in unserer Funktion auch. Die Leute kleiden sich gleich, haben oft dieselben Tattoos und der Gemeinschaftsgedanke ist einfach größer als anderswo. Gerade in einer Welt des Auseinandergehens ist so etwas tröstlich. Wir haben das schon 2004 in „The Great Dividers“ besungen. Das Problem, dass Politiker die Menschen für eigene Vorteile auseinanderdividieren. Traurig, dass sich in 15 Jahren nichts änderte. Wir müssen einfach Dinge finden, die wir gemeinsam machen und aufhören, nur mehr extrem links oder extrem rechts zu sein. Im Endeffekt ruinieren wir uns damit selbst. Mir sind viele Dinge heute natürlich auch klarer, weil ich ein Erwachsener bin, was ich damals nicht war, als ich manche Texte schrieb. Ich möchte schon eine Stimme sein, die bestimmte Dinge aufzeigt.

Als Familienvater sieht man die Dinge in der Welt sicher auch ganz anders.
Das ist auch ein Grund, warum manche Songs direkt auf den Klimawandel ausgerichtet sind. Ich habe in einem Video sogar meine Tochter eingebaut, weil ich dieses Problem mit mir verbinden und in die richtige Relation setzen wollte. Sie singt auch den Song mit mir und mir war es wichtig, diese Botschaft nach draußen zu tragen. Wenn es etwas gibt, was uns allen gleich wichtig sein soll, dann die Tatsache, dass wir den Planeten schützen müssen. Wir sind nicht die letzte Generation, die hier existiert und haben eine Verantwortung für unsere Nachkommen. Je mehr wir den Planeten zumüllen, umso schlimmer wird es werden. Stell dir mal vor, es gibt wirklich intelligentes Leben im Weltraum und dieses Leben kommt einmal auf die Erde - was werden die sich denn von dieser Spezies Mensch denken, die ihren eigenen Lebensraum fahrlässig ruiniert? Die werden uns zurecht als Idioten bezeichnen.

Am 6. Oktober spielen Unearth im Vorprogramm der umstrittenen As I Lay Dying im Wiener Gasometer. Karten gibt es noch unter www.oeticket.com

Robert Fröwein
Robert Fröwein
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