Siegtor in 120. Minute

Salzburg gewinnt epische Cup-Schlacht bei Rapid!

Titelverteidiger Red Bull Salzburg hat sich in einem wahren Krimi ins Achtelfinale des ÖFB-Cups gekämpft! Die Salzburger rangen Rapid am Mittwoch im Schlager der 2. Runde auswärts nach Verlängerung mit 2:1 (1:1, 0:0) nieder. Den entscheidenden Treffer erzielte Takumi Minamino in der 121. Minute. Davor hatte Koya Kitagawa (56.) die Salzburger Führung durch Dominik Szoboszlai (50.) ausgeglichen. Rapid musste nach Gelb-Rot für Kapitän Stefan Schwab (65.) und Youngster Dalibor Velimirovic (90.+4) in der Verlängerung mit zwei Mann weniger auskommen.

Die Salzburger mussten in der Neuauflage des Finales der Vorsaison auf ihren erkrankten Stürmerstar Erling Haaland verzichten. Dazu fehlte mit Hwang Hee-chan (Netzhautprellung) eine weitere Offensivwaffe. Freiwillig verzichteten die Bullen auf Abwehrspieler Maximilian Wöber. Der Wiener stand gegen seinen Ex-Verein nicht im Kader. Die Rapid-Fans zeigten Mitte der ersten Hälfte dennoch Spruchbänder mit massiven Beleidigungen gegen den 21-Jährigen. Bei Rapid gab Rechtsverteidiger Filip Stojkovic sein Debüt. Im Vorjahr hatte der Montenegriner Salzburg mit Roter Stern Belgrad in der Champions-League-Qualifikation eliminiert. Im Mittelfeld-Zentrum vermochte der 18-jährige Velimirovic bis zu seinem Ausschluss zu gefallen. Die Hütteldorfer starteten engagiert, ließen Salzburg wenig Raum, um sich zu entfalten. Einen ersten Kopfball von Velimirovic nach einem Corner parierte ÖFB-Teamtorhüter Cican Stankovic (5.).

Salzburg kam nach den anfänglichen Schwierigkeiten besser in die Partie, hatte deutlich mehr Anteile. Rapid stemmte sich vor allem physisch dagegen, agierte dabei aber teils überhart. Nach einem ersten Foul von Schwab musste Antoine Bernede mit einer Schienbeinverletzung ausgewechselt werden und ins Krankenhaus. Szoboszlai prüfte Rapid-Keeper Richard Strebinger mit einem Schuss (21.), Patson Daka setzte einen Kopfball über das Tor (31.). Wenig später war Strebinger bei einer Doppelchance von Daka zweimal auf dem Posten (36.). Nach Seitenwechsel klingelte es auf beiden Seiten. Erst platzierte Szoboszlai einen Freistoß von halbrechts mit der Innenstange mustergültig im rechten Kreuzeck. Sechs Minuten später schlugen die Grün-Weißen zurück. Kitagawa verwertete einen Querpass von Taxiarchis Fountas am kurzen Eck. Kurz nach seinem ersten Pflichtspiel-Tor für Grün-Weiß musste der Japaner verletzt vom Platz. Fountas hatte zuvor eine Chance vorgefunden (47.).

Bei einem Foul von Stojkovic an Minamino, wahrscheinlich knapp außerhalb des Strafraums begangen, blieb die Pfeife von Referee Rene Eisner stumm (58.). Sekunden nachdem Velimirovic die Stange getroffen hatte (65.), streckte Schwab mit einem unnötigen Foul im Mittelfeld auch Zlatko Junuzovic nieder - und musste mit Gelb-Rot vom Platz. Die Folge: Mit dem eingewechselten 19-Jährigen Lion Schuster gab es einen weiteren Rapid-Debütanten. Für Velimirovic war sein zweites Pflichtspiel für die Profis kurz vor Ende der regulären Spielzeit zu Ende, nachdem er Salzburg-Kapitän Andreas Ulmer zu Fall gebracht hatte. Mit zwei Mann weniger igelte sich Rapid in der Verlängerung in der eigenen Hälfte ein. Für Salzburg gab es trotz drückender Überlegenheit kaum ein Durchkommen.

Mehr als ein Schuss des eingewechselten Masaya Okugawa (96.) und ein harmloser Kopfball von Kristensen (111.) schauten vorerst nicht heraus, bis Rapid in der Nachspielzeit einmal den Ball nicht wegbrachte: Kristensen bediente Minamino, und Salzburg jubelte überschwänglich. Die Bullen sind in dieser Saison nach zehn Pflichtspielen weiter ungeschlagen. Schon zum Liga-Start im Juli hatten sie in Hütteldorf mit 2:0 gewonnen. In den vergangenen 17 Pflichtspiel-Duellen mit Rapid gab es nur eine Niederlage. Für Rapid ging eine Erfolgsserie von zuletzt drei Liga-Siegen in Serie zu Ende. In drei der vergangenen vier Cup-Saisonen war gegen Salzburg Endstation, 2017 und 2019 jeweils im Finale. Die 20.400 Zuschauer im Allianz Stadion sorgten für den besten Besuch eines ÖFB-Cup-Spiels abgesehen von Final-Partien seit 1974. Damals hatten 22.000 Menschen im Wiener Prater ein Semifinal-Hinspiel zwischen der Austria und Rapid verfolgt.

Das Ergebnis:
SK Rapid Wien - Red Bull Salzburg 1:2 (0:0)
Wien, Allianz Stadion, 20.400 Zuschauer, SR Eisner
Tore: 0:1 (50.) Szoboszlai, 1:1 (56.) Kitagawa, 1:2 (120.) Minamino
Gelb-Rote Karten: Schwab (65./Foul), Velimirovic (94./Foul)
Gelbe Karten: D. Ljubicic, Barac, Stojkovic bzw. Minamino, Marsch (Trainer)
Rapid: Strebinger - Hofmann, Dibon, Barac - Stojkovic (91. Auer), Velimirovic, D. Ljubicic (110. Arase), Schwab, Ullmann - Kitagawa (60. Schobesberger), Fountas (68. Schuster)
Salzburg: Stankovic - Kristensen, Ramalho, Onguene, Ulmer (91. Ashimeru) - Szoboszlai, Bernede (18. Mwepu), Junuzovic, Minamino - Daka (83. Prevljak), Koita (61. Okugawa)

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