22.09.2019 11:05 |

Bergbau in Ramingstein

Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Wie war das Leben vor rund 300 Jahren zur Hochzeit des Bergbaus im Lungau? Das können Besucher der am Freitag neu eröffneten „Geheimnisvollen Bergwelten Ramingstein“ künftig am eigenen Leib erfahren und in die historische Welt der Knappen und Bergleute eintauchen. Eine Entdeckungstour für Jung und Alt.

„Mit diesem Vorzeigeprojekt wollen wir die historischen Kunstschätze der Region herzeigen. Es gibt in Ramingstein jede Menge stille Zeitzeugen, die wir erlebbar machen wollen“, erklärt Egon Setznagl, Obmann des Verbands Tourismus Lungau. Rund eine halbe Million Euro fließt in das Projekt – die erste von drei Etappen wird von der Gemeinde Ramingstein mit LEADER-Förderung getragen. Das Erlebnis startet am Bahnhof, wo die Besucher in einem alten Eisenbahnwaggon vorinformiert werden. Von dort aus geht es weiter auf die Burg Finstergrün, wo ein historisches Waschweib die Teilnehmer auf einem rund zwei Kilometer langen Erlebnisweg durch das ehemalige Abbaugebiet führt.

Ein Highlight ist das Silberbergwerk. „Schon beim Hineingehen fühlt man sich sofort 300 Jahre in die Vergangenheit versetzt“, staunt Setznagl. In den kommenden zwei Jahren sollen noch weitere Etappen des Projekts erlebbar gemacht werden: der stillgelegte Marmorbruch und der Schmelzofen in Kendlbruck.

Magdalena Mistlberger
Magdalena Mistlberger
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