18.09.2019 10:55 |

Vorbereitungen laufen

Springinkerl und Hans Wurst am Rupertikirtag

Eine Runde Riesenrad fahren, Zuckerwatte genießen und sich zwischendurch eine Maß im Bierzelt genehmigen: Der Salzburger Dom wird am Freitag, 20. September nun schon zum 43. Mal Kulisse des legendären Rupertikirtags. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Erwartet werden rund 150.000 Gäste.

„Wir verleihen dem Springinkerl gerade noch den letzten Schliff, bis zum Abend sollten wir dann fertig sein“ erzählt Christian Königsecker. Seine Familie ist schon seit über 40 Jahren beim Rupertikirtag vertreten. Besonderer Stolz der Familie neben dem Springinkerl (Trampolin): die Kindereisenbahn am Residenzplatz. „Die wird nur zum Rupertikirtag aufgestellt“, lächelt Christian.

Die Vorbereitungen für das Fest zu Ehren des heiligen Rupert mitten in der Salzburger Altstadt laufen bereits auf Hochtouren. Seit Samstag trudeln die Fahrgeschäfte und Wohnwägen in Salzburg ein.Vor allem am Residenzplatz herrscht buntes Treiben. Hier wird oft in luftiger Höhe gearbeitet. „Man sollte beim Aufbauen schon schwindelfrei sein“, ruft Christina Stampfer aus vier Metern Höhe von ihrer Schießbude herunter.

„Rupertikirtag fest in der Familie verankert“
Für die 23-Jährige hat der Kirtag schon lange Tradition. „Auch mein Papa hat hier schon mehrere Fahrgeschäfte betrieben. Früher haben wir ein Mini-Autodrom gehabt, das ist bei den Leuten sehr gut angekommen. Aber bei den ganz alten Fahrgeschäften ist es oft schwierig, an Ersatzteile zu kommen“, berichtet Christina. Die Fahrgeschäfte müssen vor dem Jahr 1950 gebaut worden sein, damit sie am Rupertikirtag aufgestellt werden dürfen, weiß Christina aus Erfahrung.

Salzburger Dom als einzigartige Kulisse
Einig sind sich alle, was das Ambiente des Festes ausmacht. „Ohne den Dom als Kulisse würde der Rupertikirtag niemals so gut bei den Leuten ankommen. Das wäre wie ein Jedermann ohne den Dom, das gehört einfach zusammen“, betont die 23-Jährige aus Oberndorf.

„Die Fahrgeschäfte mitten in der Altstadt, das hat was Nostalgisches, das die Besucher aus nah und fern anzieht“, schwärmt Michael Gschwandtner. Nervosität ist bei den Besitzern der Fahrgeschäfte nicht zu spüren. Die meisten sind schon lange dabei. „Auch wenn ich das seit 20 Jahren mache, ist es jedes Jahr wieder eine Herausforderung, dass mit den Vorbereitungen alles klappt. Wir freuen uns auf die Eröffnung am Freitag mit der Kult-Figur Hans Wurst“, erzählt Sylvia Krallinger hinter dem Tresen des Bosna-Standes am Residenzplatz.

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