17.09.2019 08:15 |

Ein Tier verendet

Helfer retten sechs gestrandete Schwertwale

An der argentinischen Atlantikküste sind sieben Schwertwale gestrandet. Sechs Orcas seien von Mitarbeitern der Küstenwache und freiwilligen Helfern wieder ins Meer gezogen worden, teilte die Marinepräfektur am Montag mit. Ein Wal sei am Strand von La Caleta nahe Mar del Plata verendet.

Ein Schiff begleitete die geretteten Schwertwale demnach auf das offene Meer hinaus, um zu verhindern, dass sie erneut Kurs auf die Küste nehmen. Warum die Meeressäuger, die auch als Killerwale bezeichnet werden, gestrandet waren, werde noch untersucht, teilte das argentinische Umweltministerium mit.

„Wahrscheinlich haben sie die Orientierung verloren und sind deshalb auf die Küste zugeschwommen“, sagte die Umwelt- und Tourismusbeauftragte der rund 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Buenos Aires gelegenen Gemeinde Mar Chiquita. „Auf den ersten Blick deutet zumindest nichts auf eine Krankheit hin.“ Bei dem verendeten Schwertwal (Bild unten) soll eine Autopsie durchgeführt werden.

Tiere werden bis zu 90 Jahre alt
Schwertwale sind die größten Vertreter der Familie der Delfine. In Herden von bis zu 30 Artgenossen durchstreifen die schwarz-weiß gezeichneten Meeressäuger die Weltmeere. Sie jagen gemeinsam und teilen die Beute. Schwertwale können mehr als neun Meter lang werden. Im Schnitt werden Orcas 50 bis 60 Jahre, Weibchen sogar bis zu 90 Jahre alt.

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