06.09.2019 16:04 |

„Nie wieder Arbeit“

Graz: Theater im Bahnhof startet in neue Saison

„Nie wieder Arbeit“ fordert das Grazer Theater im Bahnhof mit einem Augenzwinkern und blickt auf eine arbeitsreiche Saison 2019/20: Sechs neue Produktionen stehen an, die sich allesamt um Arbeit, Wohnen und den mörderischen Alltag drehen. Im steirischen herbst eröffnet man ab 21. September einen „Menschenmarkt“.

In Wien ist das Grazer Theater im Bahnhof (TiB) bereits in die neue Saison gestartet: Im Stationen-Theater „Nordwestpassage“ bespielt man ein Logistik-Areal, das seit Jahren zwischen städteplanerischen Träumen und improvisierten Zwischennutzungen gefangen ist.

Teufelskreis der Armut
In Graz steigt das TiB im „steirischen herbst“ in die Saison ein - mit „Menschenmarkt“, einem Spiel-Format bei dem Besucher dem Teufelskreis der Armut entkommen müssen: „Wir wollen zeigen wie schwer es ist, da rauszukommen“, erklärt Ed. Hauswirth. Gespielt wird am Bauernmarkt in Eggenberg zu ganz normalen Geschäftszeiten.

Ausflug in die Welt der Immobilien
Im November taucht man in „Staub“ in die unendlichen Weiten der Immobilienwelt ein und erkundet anhand eines Textes der ehemaligen Grazer Stadtschreiberin Barbi Markovic das Wohnen im Spannungsfeld von intimen Bedürfnissen und globalem Kapitalismus.

Auf der Spur von Tibor Foco
Gemeinsam mit dem Theater Phönix Linz nimmt das TiB dann ab April 2020 die Spur von Tibor Foco auf, der für einen Prostituiertenmord verurteilt wurde und seit 1995 flüchtig ist. Ebenfalls im April schickt man - frei nach Ödon von Horvath - in „Oktoberfest“ Kasimir und Karoline zum Aufsteirern und bei La Strada 2020 erkundet man mit dem Duo Worklifebalance Limited (Christina Lederhaas, Johannes Schrettle) in „Die Einsamkeit dieser Stadt“.

Und nicht zu denken wäre das TiB ohne die Impro: Der „Montag“ geht ins 26. Jahr, „Game of Death“ in die neunte und „Die Serien Junkies“ in die vierte Staffel.

Alle Infos zum Theater im Bahnhof gib‘s hier

Christoph Hartner
Christoph Hartner
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