04.09.2019 10:14 |

Kommentar des Tages

Lange Wartezeit: „Wer kein Geld hat, muss leiden!“

Wenige Wochen vor der Nationalratswahl hat die SPÖ nun ihr Gesundheitsprogramm präsentiert. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner spricht sich für eine deutliche Verkürzung der Wartezeiten aus. Für einen geplanten Eingriff etwa soll diese maximal 90 Tage betragen. Beim Haus- oder Facharzt sollen Patienten zukünftig maximal zwei Tage warten müssen.

Die Verkürzung begründet Rendi-Wagner damit, dass lange Wartezeiten „unmenschlich“ seien und „eine hohe emotionale Belastung für Patienten und Angehörige“ darstellen. Von unmenschlichen Wartezeiten können auch unsere Leser ein Lied singen. Viele berichten in den Kommentaren von ihren persönlichen Erfahrungen, Leserin „gertikathi“ musste sogar ein halbes Jahr auf einen Termin warten, wodurch sie keine einzige Nacht mehr schlafen konnte.

Hier der Kommentar im Wortlaut: 

Mir wird in Wien, aufgrund der langen Wartezeiten in AKH-Ambulanzen immer geraten, mir einen Privat-Arzt zu nehmen, und zwar den Leiter dieser AKH-Ambulanz. Wer das Geld nicht hat, der leidet halt, naja, die Politiiker und die, die sichs richten können, können sichs in Wien auch leisten. Stellen Sie sich vor, Sie müssen ein halbes Jahr lang warten, und können keine einzige Nacht mehr schlafen. Da wird das Leben zum Martyrium!

Hier können Sie den letzten „Kommentar des Tages“ nachlesen.

Wenn auch Sie eine interessante Wortmeldung gefunden haben, die es Ihrer Ansicht nach wert ist, Kommentar des Tages“ zu werden, schicken Sie uns Ihren Vorschlag bitte an post@krone.at. Wir freuen uns über Zusendungen und wünschen Ihnen viel Glück, vielleicht wird bald auch einer Ihrer Kommentare unter dieser Rubrik zu finden sein!

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