Gegen „Lärmhölle“

A 22: Bürgerinitiative fordert Ruhe!

„Bereits heute werden in weiten Teilen des Naherholgungsgebietes über 65 Dezibel gemessen“, schlägt Josef Lehner von der Bürgerinitiative „Grüner Übergang“ Alarm. Er und andere Aktivisten wollen beim geplanten Ausbau der A 22 im Raum Stockerau eine „Lärmhölle verhindern“ und freien Zugang zur Au.

65 Dezibel - das entspricht der Lärmbelastung einer Hauptverkehrsstraße tagsüber oder eines lauten Fernsehers. Dieser Wert wird aber laut Aktivisten in weiten Teilen des Stockerauer Naherholungsgebietes gemessen. Steigt der Lärmpegel, steigt das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen. Der bevorstehende Ausbau der A 22 ruft jetzt die Aktivisten auf den Plan. Sie warnen, wie berichtet, vor einer Zunahme der Lärm- und Feinstaub Belastung auch in dem beliebten Erholungsraum.

Dazu Hans Nader: „Im Feststellungsverfahren fehlt die Beurteilung der Auswirkungen der A 22-Emissionen auf das Natur-, Vogel- und Europaschutzgebiet.“ „Im Zug des Ausbaus müssen dem Verkehrszuwachs entsprechende Umwelt-Ausgleichsmaßnahmen gesetzt werden, um die Auswirkungen auf die Menschen und die Natur in Grenzen zu halten und die Lebensqualität in der größten Stadt des Weinviertels sicherzustellen“, erklärt der regionale Neos-Sprecher Martin Fischer. Weitere Diskussionen sind bereits vorprogrammiert ...

Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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