26.08.2019 15:00 |

Nur ein Gerät

Patientin muss halbes Jahr auf Behandlung warten

Nach einer Achillessehnenentzündung sollte es für die Wienerin Ursula Gressenbauer rasch gehen, damit ihre Verletzung nicht chronisch wird. Doch schnell geht in unserem Gesundheitswesen vieles nicht mehr. Nächster Behandlungstermin: 2. Februar 2020.

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„Ich benötigte eine Stoßwellen-Therapie und wurde an das Orthopädische Spital Speising verwiesen“, erklärt Ursula Gressenbauer. Geduld ist allerdings auch vonnöten, denn der Termin 2.2.2020 ist zwar leicht zu merken, aber in weiter Ferne.

„Längere Wartezeiten nicht auszuschließen“
„Mit der Stoßwelle bieten wir ein wichtiges Therapieangebot auf E-Card an, das sonst nur im privaten niedergelassenen Bereich unter erheblichen Selbstzahlerkosten in Anspruch genommen werden kann“, erklärt Dr. Pierre Saffarnia vom Spital Speising. „Daher, und wegen des guten Renommees unseres Hauses, sind längere Wartezeiten nicht auszuschließen.“ Es gibt auch nur ein Gerät für diese Therapie.

Kritik an den langen Wartezeiten kommt von den NEOS: Ein halbes Jahr sei „inakzeptabel“.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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