Neue Schlachthöfe

Wohlfühlen auf den letzten Metern wird wichtiger

Ein rutschfester Boden, helles Licht, keine scharfen Kanten! Auf solche Details legte Biofleisch-Hersteller Sonnberg beim Bau des gläsernen Schlachthofs in Unterweißenbach wert, der im September offiziell in Betrieb geht. Die Mühlviertler sind damit auf den Spuren vom Familienbetrieb Hütthaler.

Im Februar eröffnete Wurst- und Fleischwaren-Produzent Hütthaler in Redlham seinen neuen Schlachthof, der schon nach Tierwohl-Grundsätzen errichtet worden war. 14 Millionen Euro hatte das von Florian Hütthaler geführte Familienunternehmen in den Neubau investiert, der zwei Kilometer von der Produktion des Wurst- und Fleischwaren-Herstellers in Schwanenstadt entstand.

Offene Türen
Nun springt auch eine Mühlviertler Firma auf den Zug auf, das Tierwohl in den Mittelpunkt zu rücken. In Unterweißenbach eröffnet Biofleisch-Produzent Sonnberg einen Schlachthof ausschließlich für Rinder, erweiterte zudem die Wurstproduktion um Klima- und Reiferäume. „Der bisherige Betrieb wird in Zukunft für das Schlachten von Schweinen genutzt“, so Geschäftsführer Manfred Huber.

Schau-Wursterei und Salami-Reifung
10.000 Schweine, 5000 Jungrinder, sowie je 600 Kälber und Lämmer werden pro Jahr von Sonnberg Biofleisch geschlachtet und verarbeitet. Dazu kommen noch 30.000 Kilo Bio-Putenfleisch, die von Partnern angeliefert werden. Interessierte können ab September auch den neuen Schlachthof besuchen, zudem gibt’s auch eine Schau-Wursterei samt Salami-Reifung.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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