16.08.2019 09:08 |

Amputation droht!

Brite leidet seit Wochen unter Dauererektion

Ein Brite leidet seit Wochen an einer sehr schmerzhaften Dauererektion: Der in Berlin lebende Künstler Danny Polaris hatte sich von einem Date ein Potenzmittel in den Penis spritzen lassen - seitdem liegt er im Krankenhaus. Die qualvolle Diagnose: Priapismus - sein Glied schwillt nicht mehr ab. Auch eine Operation an der empfindlichen Stelle konnte das Leid des Mannes bislang nicht lindern. Im schlimmsten Fall droht ihm eine Amputation seines Geschlechtsteils.

Mit der Dauererektion liegt Polaris seit zwei Wochen in einer Klinik in Berlin. Der Brite hatte Ende Juli einen Krankenpfleger beim Fortgehen kennengelernt. Die beiden gingen zusammen nach Hause, Polaris ließ sich schließlich überreden, sich ein Erektionsmittel von seiner Begleitung spritzen zu lassen. „Ich habe gedacht: Was kann da schon schiefgehen?“, berichtete er dem Portal „Pink News“.

Dabei kann so einiges schiefgehen, wie er kurz darauf feststellen musste. Das Potenzmittel zeigte seine Wirkung - auch noch am nächsten Tag, als er an einer Parade in der deutschen Hauptstadt teilnahm. Mit einem mit Eis gefüllten Getränkekühler behandelte sich der Brite zunächst selbst, bis ihn die immer größer werdenden Schmerzen einen Arzt aufsuchen ließen.

Dauererektion kann in schlimmsten Fall zu Amputation des Penis führen
Der Mix aus dem injizierten Stoff, bei dem es sich um Alprostadil handeln soll, Alkohol, Viagra und den HIV-Medikamenten könnte die heftige Reaktion ausgelöst haben. Eigenen Angaben zufolge hätte er sogar beinahe sein Leben verloren. Seitdem haben die Ärzte schon einiges unternommen: Bei einer Operation wurde eine Oberschenkel-Vene mit dem Penis verbunden, die das Blut abpumpen sollte - doch diese Maßnahme führte nicht zum gewünschten Erfolg. In heftigen Fällen kann Priapismus zu einer Penisverkrümmung, Erektionsverlust oder zum Absterben des Gewebes führen. In letztem Fall müsste das Glied amputiert werden.

Der Sänger und Sex-Kolumnist möchte nun andere schwule Männer davor warnen, den gleichen Fehler zu begehen und macht seinen Leidensweg in sozialen Medien öffentlich. Um die Zusatzkosten im Spital stemmen zu können, riefen Freunde eine Spendenaktion ins Leben. Auf gofundme.com wurden bereits 900 Euro für den Briten gesammelt.

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