Aufregung um Elfmeter

Austria: Schiri Gil zum zweiten Mal „rotes Tuch“!

Mit dem polnischen Schiedsrichter Pawel Gil, der gestern auf die Schwalbe von Yannis Gianniotas hereinfiel und damit Apollon Limassol knapp vor dem Pausenpfiff das 1:1 ermöglichte, hat die Austria bereits früher schlechte Erfahrungen gemacht, schon einmal war der 43-Jährige für Violett ein „rotes Tuch“ gewesen.

Am 28. September 2017 hatte er in der Gruppenphase der Europa League Austrias Partie in Athen gegen AEK geleitet, in der letzten Minute war den Griechen der Ausgleich zum 2:2-Endstand gelungen - durch den Kroaten Marko Livaja aus lupenreiner Abseitsposition, weder „Tomaten-Schiri“ Gil noch seine Assistenten hatten dies gesehen.

Austria-Trainer damals der Deutsche Thorsten Fink, sein Landsmann Thomas Doll, seit einer Woche Coach von APOEL Nikosia, meinte gestern auf der Tribüne kopfschüttelnd: „Ich habe mir gleich gedacht, dass das nie und nimmer ein Elfmeter war. Der Junge von der Austria war ja nach dem Pfiff völlig fertig, so reagiert kein Spieler der Welt, sollte er wirklich ein Foul gemacht haben“

Der „Junge“ - gemeint war Mauro Jarjue, der in beiden Duellen gegen die Zyprioten eine Hauptrolle eingenommen hatte: Beim 1:2 in Wien hatte er den Handelfer, der zum 0:1 führte, verursacht, beim 1:3 in Larnaka gelang ihm zuerst mit dem 1:0 sein erstes Tor für die Austria, ehe er bei der Schwalbe von Gianniotas zum Unglücksraben wurde.

Und: Jarjue war gestern in der Startaufstellung der Austria der einzige Legionär gewesen - schade, dass zehnmal Rot-Weiß-Rotnicht den Aufstieg schaffte.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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