29 Kinder verletzt
Todesstrafe für Messerstecher in China
Der Vorfall zählt zu einer ganzen Serie von Bluttaten an Kindern in China. Erst am Mittwoch waren bei einem erneuten Amoklauf in einem Kindergarten sieben Kinder und zwei Betreuer getötet worden. Elf Kinder wurden verletzt, zwei davon schwer, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete (siehe Infobox).
In weniger als zwei Monaten sind bei sechs Übergriffen in Kindergärten und Schulen insgesamt 16 kleine Kinder und drei Erwachsene getötet worden. Mehr als 70 Personen wurden verletzt. Seitdem sichern mit Schlagstöcken und Tränengas bewaffnete Wachposten die Eingänge von Betreuungseinrichtungen. Schulbusse erhalten Polizeibegleitung.
Die Regierung hat zudem eine strikte Nachrichtenkontrolle verhängt, die mit der Sorge vor möglichen Nachahmungstätern begründet wird. Experten vermuten tiefe gesellschaftliche Probleme als Ursache für die Zwischenfälle. Die sozialen Unterschiede in China würden immer größer, heißt es.







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