22.04.2010 10:31 |

Schild niedergemäht

Heather Locklear wegen Fahrerflucht festgenommen

Heather Locklear ist am Wochenende vor ihrem Haus in Kalifornien wegen Fahrerflucht festgenommen worden. Die 48-Jährige hatte in den frühen Morgenstunden des Samstags ein Verkehrsschild niedergemäht, ohne dies zu melden. Die mit Serien wie "Melrose Place" oder "Chaos City" berühmt gewordene US-Schauspielerin war schon 2008 einmal wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. War wieder Alkohol im Spiel?

Wie US-Medien berichten, hätten Polizisten das kaputte Parkverbotsschild auf einer Straße in der Nähe des Hauses der Schauspielerin entdeckt, nachdem Nachbarn einen nächtlichen Verkehrsunfall gemeldet hatten. Die Unfallspuren führten in die Auffahrt des Serienstars und zu ihrem schwarzen BMW-SUV. Der Star wurde vorübergehend verhaftet.

Ross Bonfiglio, der Sprecher des zuständigen Sheriff-Büros in Ventura County, in einer Erklärung: "Es sieht so aus, als wäre sie über den Bordstein hinausgefahren. Dabei dürfte sie das Parkverbotsschild getroffen haben. Wir haben derzeit keine eindeutigen Hinweise daraus, dass Alkohol im Spiel war. Wir wissen ebenfalls nicht, ob sich zu dieser Zeit jemand mit ihr im Auto befunden hat."

Locklear sei laut Bonfiglio lediglich technisch gesehen verhaftet worden. Handschellen seien ihr nicht angelegt worden, da es sich um ein geringes Vergehen handelt.

Es sei auch nicht notwendig gewesen, die Schauspielerin mit auf die Wache zu nehmen. "Sie war sehr kooperativ", so der Polizeisprecher, "aber Informationen, welche Aussage sie gemacht hat, unterliegen der Geheimhaltung." Locklear sei einvernommen und dann entlassen worden. "Sie hat Gerichtdokumente unterzeichnet, die sie verpflichten, bei einem Gerichtstermin zu erscheinen."

Locklear ist auf Bewährung
Die Verhandlung ist für den 17. Mai anberaumt worden. Wie die US-Website "Radar" meldet, könnte es für den Star bei diesem Termin durchaus brenzlig werden. Locklear war 2008 wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Locklear bekam dafür drei Jahre Bewährung auferlegt. Im schlimmsten Fall könnte der jetzige Vorfall dazu führen, dass sie für 90 Tage ins Gefängnis muss, erklärte der Staatsanwalt Lee Carter dazu.

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