Pflegenotstand

Für Sterbebegleitung bleibt oft zu wenig Zeit

„Patienten erfahren in ihren letzten Stunden oft nicht jene menschliche Zuwendung, die sie brauchen“, meldet sich der Landesverband für Hospiz zum Pflegenotstand zu Wort. Gefordert wird mehr Personal.

Zeiten, in denen Sterbende im Spital irgendwohin abgeschoben wurden, sind vorbei. 78 Palliativ-Betten in OÖ entsprechen dem Ausbauplan. „Palliativstationen sind keine Sterbestationen. Die meisten Menschen sterben auf den Normalstationen“, sagt die Vorsitzende des Landesverbands für Hospiz Christina Grebe. Dort bleibe dem auch Palliativ Care ausgebildeten Personal neben medizinischer und pflegerischer Arbeit aber oft zu wenig Zeit für Sterbebegleitung, für Gespräche mit Sterbenden und ihren Angehörigen. „Wenn von Pflegenotstand geredet wird, dann ist ein solcher dort besonders tragisch, wo ein Mensch seinen letzten Weg geht“, fordert Palliativärztin Grebe.

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