In Krankenhaus:

„Für EDV-Daten besteht niemals Gefahr“

Nach dem Kabelbrand in der Notstromversorgung des Salzkammergut Klinikums Vöcklabruck am Mittwoch, ist die OÖ-Gesundheitsholding um Beruhigung bemüht: „Wir hatten alles im Griff, unsere Notfallpläne wurden mustergültig abgewickelt.“

Es war ein Glimmbrand, der – wie berichtet – Mittwochfrüh Teile der Stromversorgung im Klinikum Vöcklabruck lahmgelegt hatte. Betroffen war das Rechenzentrum des Hauses, in dem alle EDV-Daten der Regionalspitäler der OÖ-Gesundheitsholding zusammenlaufen. 40 Operationen mussten verschoben werden, für die Betroffenen gibt es inzwischen neue Termine.

Muss keine räumliche Trennung vorliegen 
Beim Krankenhausträger versucht man etwaige Sorgen von Patienten, dass ein Brand sämtliche EDV-Daten vernichten könnte, zu zerstreuen. Laut OÖ-Gesundheitsholding-Sprecherin Jutta Oberweger sei das auszuschließen: „So etwas kann nicht passieren – unser Rechenzentrum ist ISO-zertifiziert. Demnach muss auch eine räumliche Trennung vorliegen. Sollte tatsächlich ein ganzer Raum abbrennen, übernimmt ein anderer dessen Funktion.“

Bei Notfall in andere Spitäler
Für die Patienten sei eine unterbrechungsfreie Notfallversorgung gewährleistet. „Alle Akutpatienten sind am Mittwoch in Vöcklabruck versorgt worden“, so Oberweger. Beim Glimmbrand seien die Notfallpläne bilderbuchmäßig abgearbeitet worden. „Im Fall einer Katastrophe würden Patienten aber auch in andere Spitäler verlegt.“

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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