Aus Semmeringtunnel

Trübe „Sandbrühe“ floss schon 25 Kilometer

Die Verunreinigung der Bäche durch den Bau des Semmering-Basistunnels - die „Krone“ berichtete - zieht sich schon durch den ganzen Bezirk Neunkirchen. Und ruft jetzt auch die Politik auf den Plan: Gefordert werden Verbesserungen beim Krisenmanagement sowie finanzielle Entschädigungen betroffener Fischzüchter.

Durch einen Wassereinbruch in mehr als 200 Metern Tiefe werden seit Tagen Unmengen Sand aus dem künftigen Semmeringtunnel geschwemmt. Die Folge: Bäche in der Umgebung sind nur noch eine trübe Brühe. Die Spur dieser Verunreinigung zieht sich bereits bis in den Kehrbach bei Breitenau. „Das heißt, die Verschmutzung reicht schon über eine Strecke von 25 Kilometern“, poltert der Abgeordnete Hermann Hauer (VP).

Er fordert, dass für derartige Fälle ein genaues Prozedere festgelegt wird: „ÖBB, Ministerium, Bezirksbehörde und die Gemeinden müssen dafür rasch gemeinsame Regeln für einen besseren Informationsfluss finden.“ Auf SP-Seite hat man die betroffenen Fischteichbesitzer im Blick. Bezirksvorsitzender Rupert Dworak: „Die müssen jetzt schnell entschädigt werden.“

Kronen Zeitung

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