Todes-Drama um Ismaili

Sport-Welt trauert um ertrunkene Schweiz-Kickerin

Seit Dienstag ist es traurige Gewissheit: Die Schweizer Nationalspielerin Florijana Ismaili ist im Comer See ertrunken. Rettungskräfte bargen Ismailis Leiche nach einer groß angelegten Suchaktion aus 204 Metern Tiefe. Dort wurde sie von einem Tauchroboter geortet, wie italienische Medien berichteten. Die Sportwelt zeigt sich geschockt von den tragischen Ereignissen.

Ismaili war am Samstagnachmittag mit einer Freundin in einem gemieteten Boot unterwegs. Nach einem Sprung ins Wasser tauchte sie nicht mehr auf. Ismaili stand seit 2011 bei den Young Boys unter Vertrag und war Kapitänin des Teams.

„Wir sind sehr bestürzt und tief betroffen. Wir werden Florijana in dankbarer Erinnerung behalten“, schrieb Young Boys via Twitter. Zudem formten die Spieler der Herrenmannschaft im Rahmen ihres Trainingslagers ein Herz:

Auch Viktoria Schnaderbeck, derzeit beim FC Arsenal unter Vertrag, veröffentlichte auf Facebook einen Beitrag: „Ruhe in Frieden, liebe Flori.“

Fußballer melden sich
„Ruhe in Frieden“, so Arsenals Shkodran Mustafi zu einem Bild von Ismaili.


„Ich bin tief geschockt über den Tod von Florijana Ismaili“, meldet sich Liverpool-Star Xerdan Shaqiri zu Wort. Der Landsmann spricht der Familie und Nahestehenden der Verstorbenen sein Beileid aus.

„Ein Stern ist erloschen“
„Am Himmel ist ein Stern erloschen“, sagte Vladimir Petkovic, Coach des Männer-A-Teams.

Die Frauenmannschaft des AS Rom zeigt sich ebenfalls tief betroffen. „Unsere Gedanken sind bei Florijana Ismailis Familie und Freunden in dieser schrecklichen Zeit.“

Auch der FC Basel sowie der 1. FC Köln widmete der Kickerin einen Post zum Abschied. 

2014 debütierte die Mittelfeldspielerin in der Nationalmannschaft, mit der sie 2015 an der WM teilnahm. Ismaili bestritt insgesamt 33 Partien für die Schweiz, die letzte Mitte Juni beim Testspiel gegen Serbien.

krone Sport
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Dienstag, 31. März 2020
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