02.07.2019 12:04 |

Feuer am Gaisberg

Blitz schlug beim „Franzen-Bauern“ ein

Großalarm am Montagnachmittag für die Feuerwehr am Gaisberg: Ein Blitz schlug in einen Bauernhof unterhalb des Hotels Kobenzl ein. Das Gehöft stand schon nach kurzer Zeit in Vollbrand. 30 Einsatzkräfte von der Berufsfeuerwehr und etwa 90 Kräfte der Freiwilligen kämpften gegen die Flammen an. Die Bewohner blieben weitgehend unversehrt. Einzig ein Bewohner erlitt leichte Kopfverletzungen beim in Sicherheit bringen seines Autos. Und ein Feuerwehrmann musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

Die mächtige Rauchsäule am Salzburger Gaisberg war nach dem Blitzeinschlag gegen 16 Uhr schon von weitem zu sehen. Das Bauernhaus stand in Vollbrand und konnte auch, trotz des raschen und beherzten Einsatzes der zahlreichen Feuerwehrleute, nicht mehr gerettet werden. Es brannte komplett aus. 

Wegen aktuter Einsturzgefahr war der Löschangriff nur von außen möglich und gestaltete sich als äußerst schwierig. „Wir mussten für die Wasserversorgung einen Pendelbetrieb mit Fahrzeugen einrichten“, so Hort Reiter von der Berufsfeuerwehr. Dafür standen an Ort und Stelle 14 Tanklöschwagen bereit. Auch Landwirte aus der Nachbarschaft halfen, indem sie Wasser herbeitransportierten. Zudem wurde der Swimmingpool eines Nachbarhauses genutzt. Die Feuerwehren waren überdies damit beschäftigt, ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude zu verhindern.

Die Bewohner blieben zum Glück unverletzt und auch die Tiere konnten noch rechtzeitig aus dem Stall in Sicherheit gebracht werden. Ein Feuerwehrmann musste leicht verletzt ins Spital gebracht werden.

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