Do, 20. Juni 2019
19.05.2019 00:51

Fiasko-Performance

Madonna traf bei ihrem ESC-Auftritt keinen Ton!

Was war denn bitte das? Das fragten sich spät am Samstagabend viele Fans, die sehnlichst auf den Auftritt der „Queen of Pop“ gewartet hatten. Ihre Performance beim Song Contest stand nämlich nicht nur lange auf der Kippe, sondern wurde auch als eines der Highlights angekündigt. Tatsächlich traf die 60-Jährige bei ihrem Welthit „Like a Prayer“ fast keinen Ton - und war damit der schlechteste Auftritt des gesamten ESC.

Mit „Like a Prayer“ und ihrem neuesten Song „Future“ sollte Madonna in Tel Aviv den Fans die lange Wartezeit während des Votings versüßen. Ihr Auftritt avancierte dann jedoch zum Aufreger des Abends. Die „Queen of Pop“ trug nämlich nicht nur eine Augenklappe, mit der sie auch gut in „Fluch der Karibik“ gepasst hätte, sondern traf vor allem bei ihrer Performance fast keinen Ton.

„Mir bluten die Ohren. Und in welchem Wandschrank sitzt Madonna gefesselt und geknebelt?“, „Hallo? Sagt mir mal Bescheid, wenn sie einen Ton trifft“ oder „Es ist sooooo schlecht. Traurig“, zeigten sich die ESC-Fans auf Twitter fassungslos und entsetzt von der schlechten Performance der 60-jährigen Ikone.

Da konnte selbst Madonnas freizügiges Outfit, das ihr Designer Jean Paul Gaultier auf den Leib geschneidert hatte, nichts mehr retten. 

Schon im Vorfeld hatte Madonnas Auftritt beim Song Contest für reichlich Schlagzeilen gesorgt. Denn bis zuletzt war nicht klar, ob die „Queen of Pop“ tatsächlich in Tel Aviv auftreten werde oder nicht. In den vergangenen Wochen hatten israelische Medien berichtet, das Problem mit dem Vertrag sei, dass Madonna ein Lied mit „politischen Inhalten“ präsentieren wolle. Die EBU betont jedoch immer wieder, der ESC sei unpolitisch. Die Kosten für den Auftritt von schätzungsweise rund 1,15 Millionen Euro will demnach der israelisch-kanadische Geschäftsmann Sylvan Adams tragen.

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl

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