Do, 20. Juni 2019
21.05.2019 07:00

Das Drone-Comeback

Earth: „Es ist Zeit, die Krusten aufzubrechen“

Er hat mit seiner Band den Drone Metal erfunden, kaufte seinem besten Freund Kurt Cobain die Schrotflinte, mit der er sich selbst richten sollte, überlebte mehrfach seine grassierende Heroinsucht, Leberversagen und Hepatitis B und nimmt heute mit seiner Ex-Frau Adrienne Davies unter dem Banner Earth ein Underground-Juwel nach dem anderen auf. Mit „Fall Upon Her Burning Lips“ erscheint diesen Freitag das erste Werk nach fünf langen Jahren, das nur so vor Hexenmagie, Feminismus und politischer Agenda strotzt. Grund genug, um mit einer der schillerndsten Figuren des US-Rock/Metal ein Gespräch zu führen.

„Krone“: Dylan, heuer feierst du 30 Jahre Earth - 1989 hat die große Reise mit deiner stilbildenden Band angefangen. Was kommt dir in den Sinn, wenn du auf diese enorme Zeitspanne zurückblickst?
Dylan Carlson:
Wow. Als ich elf war habe ich mich dazu entschieden, Musik zu machen. Mit 15 bekam ich die erste Gitarre und da war dann klar, wohin mein Weg führen wird. Ich habe nicht die schnellste Route genommen, aber ich hatte wahnsinnig viel Glück, dass ich so viele Möglichkeiten bekam, Alben aufzunehmen, zu touren und von Menschen gehört zu werden. Ich kann seit 2009 auch rein von der Musik leben, was wirklich hervorragend ist. Ich habe keinen Jet-Set-Lifestyle, aber ich kann mich voll auf die Arbeit konzentrieren und es klappt soweit. Ich habe auf dieser Reise viele tolle Leute getroffen und bin an Ecken dieser Welt gekommen, die ich sonst nie gesehen hätte. Ich bin einfach sehr dankbar für all das.

Du giltst nicht zu Unrecht als Urvater des Drone-Sounds, der selbst vom Doom der späten 60er- und 70er-Jahre beeinflusst war. Wie stolz bist du darauf, dass du so viele jüngere Künstler zur Musik animiert hast?
Daran denkt man gar nicht. Man macht einfach Musik und hat wenig Erwartungen, ob etwas nach außen hin beeinflussen kann. Es gibt so viele Musiker, die unglaublich erfolgreich und finanziell unabhängig sind, weil sie viele Alben verkauften. Deshalb müssen sie trotzdem nicht automatisch ein großer Einfluss auf andere sein. Die Reaktionen auf Earth waren sehr speziell und es hat schon etwas gedauert, bis die Akzeptanz da war. (lacht) Am Ende des Tages ist es natürlich schön zu sehen, dass es sich ausgezahlt hat, immer das zu machen, was man wollte, ohne Kompromisse einzugehen. Buzz Osbourne von den Melvins hat mir gesagt, es gebe nur zwei Wege, wie man Musik machen kann. Einerseits kannst du versuchen einem Trend zu folgen und damit eventuell sogar großen Erfolg haben, oder du machst es einfach so, wie du es für richtig hältst und kriegst gerade deshalb die Aufmerksamkeit der Leute. Authentizität ist immer das Wichtigste. Jedenfalls wichtiger, als der neuesten Mode nachzuhecheln. Man muss dem Song folgen, dem Grundgedanken, der dich dorthin bringt. Dann machst du automatisch das Richtige für dich. Ich kann auf mein Leben zurückschauen und muss mich für nichts schämen, weil ich immer das machte, was ich für richtig hielt. Kein Produzent und kein Label haben mir reingeredet.

Seit du nach deinen großen Heroinproblemen 2003 wieder Alben veröffentlichst, machst du das auf Southern Lord Records, dem Label von Greg Anderson, der bei Sunn O))) spielt. Mit denen hast du nicht nur die Split „AngelComa“ gemacht, sondern sie sind auch Riesenfans von dir und erzählen gerne, dass Earth der Haupteinfluss für ihre Band gewesen wäre. Wie ist es, wenn man bei Fans seine Platten veröffentlicht?
Ich bin mit Stephen O‘Malley immer noch befreundet, aber mit Greg gab es ein paar Businessdinge, die ehrlich gesagt nicht so gut geklappt haben. Manchmal hat mich das verwundert für jemanden, der sich als Fan bezeichnet. Aber egal, ich habe ein neues Management und die Dinge laufen heute transparent und offen ab. Es gibt keine versteckten Vorurteile oder Verzerrungen. Aber egal, das ist nicht so wichtig.

Den richtigen Leuten zu vertrauen ist in diesem Geschäft bestimmt nicht immer so einfach.
Ich wurde immer wieder gewarnt und ich weiß auch nicht, warum gerade in dieser Industrie so viele Blender und Täuscher herumlaufen.

Nun erscheint das erste Earth-Album nach fünf Jahren, das sich „Fall Upon Her Burning Lips“ nennt. Wann wusstest du, dass es Zeit für etwas Neues wird?
Als wir damals „Primitive And Deadly“ veröffentlichten, sind wir wirklich viel getourt. Dreimal durch die USA, dreimal durch Europa und dazu nach Japan, Australien und Neuseeland. Es war damals das letzte Album für Southern Lord und ich wusste, dass es eine Pause geben musste. Ich habe dann mein Soloalbum „Conquisitador“ geschrieben, weil einfach genug Material dafür da war, aber ich hatte da auch genug Zeit, um über das nächste Earth-Werk nachzudenken. Mit dem neuen Label Sargent House war die Arbeit toll und es war Zeit dafür. Ein paar Songs hatte ich schon seit gut einem Jahr, aber den Hauptteil des Albums habe ich erst einen Monat vor dem Studiobesuch geschrieben. Einiges wurde erst während des Aufnahmeprozesses arrangiert. Es ging alles recht schnell über die Bühne. Ich schreibe heute viel schneller als früher, aber dadurch verschwindet auch wieder viel, weil es nicht gut genug ist. (lacht) Der Prozess von der ersten Idee bis zur Aufnahme war so fluid war noch nie zuvor. Ich bin heute einfach viel besser darin, das umzusetzen, was ich will. Ich hatte viel Spaß, weil ich es mit Drummerin Adrienne Davis fertigte. Nur wir beide, der Kern der Band - außerdem habe ich die Bassspuren eingespielt, was sehr lustig war. Ich wollte einfach die Essenz von Earth zeigen. Ohne Gäste und ohne Extramusiker. Erstmals hört man auch die Drums wirklich gut raus, wie man es von unseren Liveshows gewohnt ist. Auf unseren Alben habe ich dem Schlagzeug immer viel zu wenig Platz eingeräumt. Es sollte alles sehr trocken und nach vor gekehrt klingen. Ich mag auch meine alten Alben, aber der Sound war oft lasch und es gibt zu viele Reverbs. Dieses Mal sollte die Musik präsent sein. Ich wollte mich nicht mehr limitieren und es einfach fließen lassen.

Das Album ist sehr gut, aber auch nicht übertrieben produziert. Du hast einen sehr natürlichen Sound geschafft. Welches Konzept bzw. welche Gedanken stecken hinter dem Albumtitel und den Songs?
Normalerweise hatte ich immer eine sehr starke konzeptuelle Idee, bevor ich die Songs überhaupt schrieb. Dieses Mal kamen sie aber so schnell, dass ich das anders angehen konnte. Es gibt weniger eine Geschichte, sondern die Texte sind vielmehr landschaftlich zu betrachten. Ich wollte eine hexenhafte Energie vermitteln. Die Songtitel reflektieren relativ gut die bewusstseinsveränderten und pharmazeutischen Hintergedanken. Ich wollte auch das Magische und Feminine betonen. Die Welt, in der wir heute leben, ist völlig aus der Balance geraten. Es geht nur mehr um Gier und Neid und das bestürzt und verstört mich. Wir befinden uns im 21. Jahrhundert, haben Donald Trump im Weißen Haus, sind mit dem Brexit konfrontiert und sehen, wie Europa nach rechts rückt. Das kann man alles nicht rational erklären. Es ist so, dass wir gerade den Planeten zerstören. Wir zerstören nicht einfach ein Land, eine Firma oder einen Menschen, sondern die Umgebung, die uns das Leben gewährt und uns beschützt. Angst und Ignoranz treiben Blüten und die Menschen wollen nicht verstehen, was sie anrichten. Rockmusik war immer für Freiheit, Frieden und die Möglichkeiten, was Menschen untereinander erreichen können. Auch das geht uns langsam verloren und die Songtitel auf dem neuen Earth-Album spielen gut auf das Feminine, die Tiere, die Pflanzen, die Erde und das Leben an sich an.

Viele Stimmen sagen, die Welt wäre eine wesentlich bessere, würden mehr Frauen an der Macht sein. Hat dieser Gedanke auch unbewusst in dein neues Earth-Album Einzug gehalten?
Das ist mit Sicherheit so, da bin ich mir sehr sicher. Die Welt ist so maskulin und männerdominiert geworden, dass es kaum mehr Platz für die feinen Seiten des Lebens gibt. Metallica waren für mich immer die Blaupause für eine hypermaskuline Testosteron-Band. Es gibt keinen Songtitel und keine Textzeile, die nicht vor Männlichkeit strotzt. Rockmusik war für mich immer ein Sinnbild für Freude, Gleichberechtigung, Bewegung und Protest - vielleicht geht es auch mal nur ums Ficken. (lacht) Aber heute gibt es so viel Musik, die wie eine Parodie all dieser Themen wirkt. Ich hatte das große Glück, über die Jahre mit so vielen tollen weiblichen Musikerinnen spielen zu dürfen. Zu sehen, wie sie im Alltag oft von Soundmenschen behandelt werden, ist verstörend. Die Leute sollten langsam aufwachen und erkennen, dass dieser gockelhafte Boys Club schon viel zu lange existiert. Es ist Zeit, die Krusten aufzubrechen.

Auch deine Frau Holly und deine Managerin sind sehr starke weibliche Persönlichkeiten in deinem Leben. Befeuert die Zusammenarbeit mit Frauen deine Kreativität zusätzlich? Verändert sich dadurch dein Zugang zur Musik?
Ich weiß es nicht genau. Ich hatte immer sehr viel Respekt vor meiner Mutter und hatte eine tolle Beziehung zu ihr. Ich hatte schon als Kind niemals den Gedanken, dass eine Frau irgendwo nicht reinpassen könnte. Ich verstehe nicht, wie jemand denken könnte, eine Frau könnte dieses oder jenes nicht machen. Dasselbe gilt für jemand mit einer anderen Hautfarbe. Jeder Mensch ist gleich und kann das gleiche erreichen - das Äußere ist völlig unwichtig. Ich verstehe noch heute nicht, warum Menschen so eigenartig denken und finde das furchtbar. Die Diskussionen zu diesem Thema enden aber leider nicht.

Die Menschen auf dieser Welt scheinen sich immer weiter voneinander wegzubewegen. Es ist schon skurril, dass wir eigentlich insgesamt immer klüger und aufgeschlossener werden, gleichzeitig aber nicht aus der Geschichte zu lernen scheinen.
Das verstehe, wer will. Treten wir wirklich immer noch auf der Stelle? Ich kann mich daran erinnern, als Trump Präsident wurde und die ganze Welt über die USA lachte. Aber in Schweden sind die Rechten plötzlich über die ganze Regierung geschwemmt und auch in Resteuropa dominieren die Parteien aus diesem Eck. Leute - der Zweite Weltkrieg ist nicht so lange her, versteht ihr das nicht? Es geht mir einfach nicht ein, wie man diese Parteien wählen kann, wenn man teilweise selbst noch miterlebte, was damals passiert ist. Es ist alles sehr seltsam.

Diese Themen lassen sich auf Instrumentalalben natürlich nur schwer umsetzen. Da muss man eben mit Titeln und Metaphern arbeiten, die dabei mitschwingen.
Musik ist oft genug explizit politisch, aber das war nie mein Ding. Du kannst schon sehr politisch sein, aber es muss dann immer auch mit dir und deiner Lebensweise zu tun haben. Mein Statement ist es zu zeigen, wie ich etwas mache. Ich habe es nötig zu sagen, du solltest dieses oder jenes machen - dieses Recht habe ich auch nicht. Die Art und Weise wie ich mein Leben lebe, repräsentiert meinen Glauben oder meine Einstellung. Ich muss keine Unterrichtsstunden geben oder politische Manifeste verfassen. (lacht) Ich hoffe immer, dass Musik und die Kunst im Allgemeinen das Politische transzendieren und auch die Werte der Menschlichkeit und Inklusion transportieren. So etwas ist mir wichtiger als etwas Offensives zu schreiben, das zu harsch auf etwas Bestimmtes abzielt. Vielleicht bin ich ein bisschen zu idealistisch gepolt, aber daran glaube ich nun einmal. Die Musik kam lange vor der Technologie und sie war eine der ersten Kommunikationsformen. Sie ist wie eine Sprache und hat dadurch etwas Magisches an sich. Die moderne Physik zeigt uns, dass das Universum in Bewegung ist und wir alle von Molekülen, Atomen und Frequenzen umgeben sind - die Musik ist ein Teil davon. Das Universum gibt sich durch uns und die Musik selbst eine Stimme. Musik ist auch Kreation. Ich finde daher nicht, man kann Dinge auf einfache Statements runterbrechen - die Musik reicht weit darüber hinaus. Es ist einfach etwas Tieferes, Breiteres, Inhaltschwangereres.

Selbst etwas so Wunderbares wie die Musik kann man falsch einsetzen. Etwa als Guantanamo-Insassen mit Metalbands beschallt wurden, die als Unterlage zu Foltermethoden galten.
Es ist wirklich traurig, wenn jemand von den falschen Menschen für sich eingenommen wird. Das ist wie mit der Korruption, die rundum grassiert. Gerade die Musik steht für etwas Gutes und viele Bands haben dann auch die Regierung geklagt, weil sie damit natürlich nicht glücklich waren. Das war wie damals, als Ronald Reagon „Born In The USA“ von Bruce Springsteen, einem überzeugten Demokraten, für sich einnehmen wollte. Die Schamlosigkeit kennt oft keine Grenzen.

Auch wenn du den Leuten nicht als eine Art Prediger entgegentreten willst, möchtest du sie aber wohl doch offensiv auf gesellschaftliche Umbrüche hinweisen?
Das ist der Grund, warum ich Interviews gebe und außerhalb meiner Musik in der Öffentlichkeit präsent bin. Es geht nicht ums Verkaufen von Alben, sondern darum, dass die Leute mich kennenlernen können. Wenn euch gefällt, was ich mache, dann könnt ihr gerne ein Teil davon sein - das ist der Sinn dahinter. Wenn du sagst, du magst meine Musik, teilst aber nicht meine Einstellung, dann hast du wahrscheinlich etwas nicht verstanden und eventuell etwas anderes hören. (lacht)

Fühlst du dich öfters missverstanden? Gab es da immer wieder mal Diskrepanzen zwischen Sender und Empfänger?
Ich habe ziemlich viel Glück in meinem Leben, weil ich mich prinzipiell nicht missverstanden fühle. Die meiste Zeit ist meine Musik instrumental und so rede ich mit Menschen eher über ihre Gefühle oder die Landschaften, die dazu an ihrem inneren Auge vorbeiziehen. Nachdem es keine Texte gibt, die dir sagen, worum es geht, bin ich näher an der Ursprünglichkeit der Natur von Musik. Einige werden selbst zu Kreativität inspiriert und das ist ein sehr interessanter Aspekt und ein verdammt großes Kompliment. Manche sagten mir, sie hätten zu meiner Musik Texte geschrieben oder Bilder gemalen - das weiß ich wirklich zu schätzen. Oder wenn jemand sagt, dass er in schwierigen Zeiten seines Lebens Trost aus meinen Songs zieht. So etwas wird immer ganz Besonders sein und niemals alltäglich. Meine Präsenz in Interviews und auf den Social-Media-Plattformen geben quasi nur etwas Zusatzinfo zu mir und meiner Kunst.

Wann hast du eigentlich Musik gehört, die dich durch schwierige Zeiten deines Lebens führte? Und welcher Song bzw. Künstler konnte dir helfen?
Wow, das ist schwierig. AC/DC hat mich beispielsweise auf die Reise zur Musik geschickt, sie waren anfangs sicher der allerwichtigste Einfluss. Als ich vor „Angels Of Darkness“ meinen Leberschaden hatte und wirklich am Boden war, hat mir „Reynardine“ von Fairport Convention Kraft gegeben. Das wäre meine Wahl, wenn ich mich für eine Band entscheiden müsste. So nahe am Tod war ich vorher selten und der Song war hilfreich und wichtig.

Robert Fröwein
Robert Fröwein

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