15.05.2019 15:00 |

Ungebetene Gäste

Wildschweinhorde verwüstet regelmäßig Omas Garten

Ihren 106. Geburtstag feiert Josefa Kogoy im Oktober. Die rüstige Wienerin liebt es immer noch, bei schönem Wetter mit einer Betreuerin in ihren Garten am Schilfweg im Bezirk Donaustadt zu fahren. Doch mittlerweile ist das nicht mehr möglich. „Es ist zu gefährlich, weil laufend Wildschweine im Garten sind“, so Enkelin Sabrina Lorusso.

Begonnen hat die Plage vor zwei Jahren: Seitdem kommen immer öfter Wildschweine in den geliebten Garten der Wienerin. Blumenbeete werden zerstört und der Rasen durchwühlt. „Meine Großmutter leidet sehr darunter, dass sie nicht mehr raus kann“, so die Enkelin.

Zuletzt wurde eine Wildschweinhorde mit 15 Tieren sogar am Sonntag in der Früh gesichtet. Ein Zaun, der die Tiere abwehrt, ist für die Frau mit ihrer kleinen Rente zu teuer. Hilferufe bei Behörden blieben erfolglos.

Wird in der Gegend Futter ausgestreut?
Forstdirektor Andreas Januskovecz hat Verständnis für den Ärger der Familie: „Wir können aber aus rechtlichen Gründen keinen Zaun im Garten errichten.“ Man versuche aber mit Lebendfallen die Tiere einzufangen. In der gestrigen Nacht sei es sogar gelungen, neun Wildschweine zu erwischen und danach im Wienerwald auszusetzen. Januskovecz vermutet, dass irgendwo in der Gegend immer wieder Futter ausgestreut wird. „Das ist meist der Grund, das Tiere in Siedlungen kommen“, so der Forstdirektor.

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Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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