03.05.2019 10:56 |

Klagenfurter Dachboden

Weitere Tauben müssen noch gerettet werden

Das Schicksal der eingeschlossenen Tauben in der Reichenberger Straße in Klagenfurt beschäftigt nach wie vor Tierfreunde und Hausbewohner. Wie berichtet, hatte man den Dachboden dichtmachen lassen, obwohl sich darin noch Vögel befanden. Die Schädlingsbekämpfungsfirma versichert aber, dass alle Tauben freigelassen werden.

„Es dürfte irgendwo im Dachboden noch ein Loch sein, wo die Vögel hineinschlüpfen können. Deshalb befinden sich immer wieder Tauben am Dachboden“, erklärt Manuel Klement von ContraPest. Wie berichtet, hatte sich eine Tierfreundin an die „Krone“-Tierecke gewandt, da die Siedlungsgenossenschaft den Dachboden dichtmachen hatte lassen und Tauben zu verenden drohten. „Wir haben extra die Firma ContraPest beauftragt, weil wir wissen, dass diese Firma tierschutzgerecht arbeitet“, betont Thomas Marka vom Kärntner Siedlungswerk, der seit Tagen mit Anrufen wegen der Tauben bombardiert wird.

Alle Tauben sollen gerettet werden
„Bei uns steht Tierschutz an oberster Stelle. Wir werden jede Taube freilassen, bevor wir mit der Reinigung beginnen“, versichert Klement. Die Mieter des Hauses sind seit Jahren mit dem Taubenproblem konfrontiert. „So weit hätte es gar nicht kommen müssen, wenn der Dachboden von Anfang an dicht gewesen wäre“, meint einer. Jetzt wird nach der Lücke im Dachboden gesucht, damit die Tauben nicht mehr hineinkommen.

Claudia Fischer, Kronen Zeitung

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