Coach Stevens verrät:

So lief der Rauswurf von Skandal-Profi wirklich

Ausgerechnet vor dem Revier-Derby gegen Dortmund herrscht auf Schalke dicke Luft. Der Rauswurf von Skandal-Profi Nabil Bentaleb sorgt weiter für Aufregung. Schalke-Trainer Huub Stevens schmiss den 24-jährigen Algerier zum zweiten Mal in nur 38 Tagen aus dem Kader - und wurde dafür von einigen Experten kritisiert. In der Pressekonferenz zum Dortmund-Spiel platzte dem Holländer aber der Kragen. Stevens erklärte, warum der Rauswurf unausweichlich war. Aber sehen und hören Sie selbst - oben im Video.

Für 23 Millionen Euro kam Nabil Bentaleb im Sommer 2016 von Tottenham zu Schalke, doch nun trainiert er bei der U23 - und die Tür zurück zu den Profis dürfte endgültig geschlossen sein. Schließlich war es für den Mittelfeld-Star nicht der erste Rauswurf. Schon Ex-Trainer Domenico Tedesco hat Bentaleb wegen Disziplinlosigkeit 2018 zweimal aus dem Kader verbannt. Nun hat auch Stevens die Notbremse gezogen, der zweite Rauswurf innerhalb von nur 38 Tagen scheint endgültig zu sein.

„Nicht grundlos“
„Glauben sie mir eines: Wir haben nicht grundlos zu dieser Maßnahme gegriffen. Ich finde es schade, dass ich das tun musste. Aber es ging nicht anders“, erklärt Stevens zwei Tage vor dem Derby. Und er verrät geheime Details, wie es zu den beiden Versetzung ins Oberliga-Team gekommen war (siehe Video oben). Der Verein selbst hatte den jetzigen Rauswurf offiziell mit „einer erneuten disziplinarischen Verfehlung“ begründet. Sie gelte „bis auf Weiteres“. Nach Informationen der Bild-Zeitung soll Bentaleb dieses Mal einen Sprachkurs geschwänzt haben.

„Darf nicht alles sagen“
Außerdem hat Stevens zum wiederholten Mal dubiose Andeutungen über die Probleme des kriselnden deutschen Fußball-Bundesligisten Schalke 04 gemacht, eine öffentliche Erklärung dazu aber zumindest angedeutet. „Ich kann und darf nicht alles sagen“, erklärte der Niederländer am Donnerstag auf die Frage, warum es auch in den sechs Liga-Spielen unter seiner Regie nicht wirklich läuft.

„Vielleicht wird das noch kommen. Vielleicht intern. Vielleicht aber auch in der Öffentlichkeit. Ich weiß es noch nicht“, erklärte Stevens. Die Probleme des abgestürzten Vizemeisters der vergangenen Saison würden auf jeden Fall „in mehrere Richtungen“ gehen, meinte der frühere Salzburg-Coach. Stevens, der sonst im Aufsichtsrat sitzt, hatte das Traineramt beim Club der ÖFB-Teamspieler Guido Burgstaller und Alessandro Schöpf (verletzt) im März nach der Trennung von Domenico Tedesco übernommen.

Vielfältige Probleme
Schalke steckt vor dem Derby bei Titelanwärter Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/live ARD und Sky) im Abstiegskampf. Auf die Frage, ob ihn die vielfältigen Probleme der Mannschaft überrascht hätten, sagte Stevens: „Ja und nein. Wenn du als erfahrener Trainer oben sitzt, siehst du auch sehr viel. Aber wenn du nicht in der Kabine bist und nicht auf dem Platz, siehst und hörst du nicht alles. Von daher wirst du schon überrascht, wenn du damit arbeitest.“

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