EL-Wunder vollbracht

Fehlender Videobeweis „rettet“ Eintracht Frankfurt

In der Champions League war er zuletzt gleichsam im Dauereinsatz, der „Video Assistant Referee“, in der Europa League wird er (noch) nicht angewandt. In diesem Fall zum Glück für Eintracht Frankfurt. Die Truppe von Adi Hütter stiegt am Donnerstagabend ins Europa-League-Halbfinale auf - auch, weil das 1:0 zählte, obwohl eigentlich Abseits hätte gegeben werden müssen.

Bruno Lage hatte seine Emotionen nicht mehr im Griff. Der Trainer von Benfica Lissabon regte sich über den Gegentreffer zum 0:1 so sehr auf, dass er vom Schiri auf die Tribüne verbannt wurde.

Dabei geben die Zeitlupen Lage Recht: Beim Schuss von Mijat Gacinovic steht der spätere „Abstauber“ und Torschütze Filip Kostic im Abseits. Kostic macht das Tor, ist danach aber selbst unsicher, blickt zum Schiri. Dessen Pfeife bleibt stumm.

„Schön, dass es noch Fehler gibt“
Jubel bei der Eintracht, Entsetzen bei Benfica. Die Rufe nach dem Video-Beweis - der die beiden Tage zuvor in der Champions League mehrmals zum Handkuss kam - wird wohl auch in der Europa League lauter werden. Frankfurt-Sportchef Fredi Bobic wird sich an den Rufen wohl nicht beteiligen. Er meinte, angesprochen auf das Abseits-Tor zum 1:0 staubtrocken: „Schön, dass es noch Fehler gibt.“

krone Sport
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Mittwoch, 20. Oktober 2021
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