Wer das Wetter verstehen will, muss in der Tiefe des Meeres suchen. Das sagt das australische Wetteramt und entsendet 19 neuartige Tauchroboter in die unendlichen Weiten des Indischen Ozeans.
1,50 Meter sind die Aluminiumbojen lang. Sietauchen jeweils für zehn Tage und bis zu zwei Kilometer unterdie Oberfläche, um dort Temperatur und Salzgehalt zu messen.Denn nicht nur in der Atmosphäre, auch in der Meerestiefebefindet sich eine Wetterküche, die Phänomene wie Monsunregen,El Nino und den warmen Golfstrom hervorbringt.
Ein Datenschatz geht um die Welt Wenn der Tauchgang vollbracht ist, steigen die Sensorenmit Hilfe einer Art Schwimmblase vollautomatisch auf. Wieder ander Oberfläche, übermitteln sie den so gehobenen Datenschatzan Wetterstationen. Gary Meyers von der staatlichen Forschungsstation Csiro istbegeistert: "Eine verbesserte Klimavorhersage für die Nationen rundum den Indischen Ozean würde die Lebensqualität vonfast zwei Dritteln der Weltbevölkerung beeinflussen."
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