Er nervt Behörden

Rasender Promi-Banker will 90 Euro nicht bezahlen

Steiermark
26.03.2019 06:15
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein bekannter Banker kann es nicht sein lassen: Im Februar vergangenen Jahres wurde er mit 190 km/h auf der Autobahn bei St. Johann in der Haide in der Steiermark geblitzt. Zuerst gab er alles zu, dann zeigte er die Polizisten wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung an. Das Verfahren wurde eingestellt. Der Raser gibt aber nicht auf.

Unnötig lange zieht sich die Geschichte rund um einen rechtskräftig verurteilten rasenden Banker, die im Februar des Vorjahres auf der A2 bei St. Johann in der Haide ihren Lauf nahm: Mit 190 km/h soll er damals von zwei Polizisten geblitzt worden sein. Zuerst wollte der Promi-Banker seine Strafe direkt vor Ort berappen - was aber bei der angefallenen hohen Geldsumme rechtlich nicht erlaubt ist.

Schließlich behauptete er, gar nicht geblitzt worden zu sein. Die Polizisten hätten ihn und andere zudem vorsätzlich gefährdet, weil sie ihn aufgefordert hätten, mit seinem Auto am Pannenstreifen retour zu fahren.

Das Verfahren gegen die beiden Polizisten wurde eingestellt, eine konkrete Gefährdung von Menschen war nicht ausreichend feststellbar. Das ließ sich der Schnellfahrer nicht gefallen: Er forderte eine Fortführung des Verfahrens. Auch dieser Antrag wurde Anfang März dieses Jahres endgültig zurückgewiesen, bestätigt die Staatsanwaltschaft Graz.

Amtsmissbrauch vorgeworfen
Für die Einstellung wurde auch ein Kostenbeitrag von 90 Euro fällig. Selbst diesen bekämpft der reiche Tempobolzer und bezichtigt den zuständigen Staatsanwalt und Richter des Amtsmissbrauchs. Das Spiel geht also weiter.

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