Sa, 20. April 2019
22.03.2019 11:15

Bürger einbezogen

Wohnanlage in Gneis ist jetzt einen Schritt weiter

Aufregung gab es im vergangenen Jahr um Pläne für eine neue Wohnanlage in Salzburg-Gneis. Anrainer gingen auf die Barrikaden, bei einer Bürgerversammlung wurde es emotional. Initiativen der Gneiser wurden anschließend mit ins Boot geholt und deren Vorschläge mit eingearbeitet. Jetzt kommt das Projekt ins Laufen.

Das Wohnprojekt in Gneis, gegenüber der katholischen Kirche, sorgte im vergangenen Jahr für einen Aufschrei. Groß war die Sorge, dass im Stadtteil ein zweites Riedenburg entsteht. Monate und drei Workshops mit Bürgerbeteiligung später, sieht das Projekt etwas anders aus, die Aufregung flaute etwas ab. „Alle Beteiligten, auch die Bürger, sind zufrieden. Jetzt geht es nur noch darum, ob die beiden Gebäude rund um den Platz fünfgeschossig sein können, oder nicht“, sagt Stadtrat Johann Padutsch, der den erfolgreichen neuen Weg mit Einbeziehung der Bürger hervorhebt. „Diese werden auch weiterhin eingebunden“, versichert er. Die geplanten 250 bis 280 Wohnungen wird es nicht mehr geben da jetzt auch ein Kindergarten mit eingeplant wurde. Wie viele Einheiten es am Ende werden, könne man aber noch nicht genau sagen. Fix ist: 75 Prozent der Wohnungen werden gefördert sein, Träger ist die Heimat Österreich. Für die freien Einheiten würde sich Padutsch eine Preis-Obergrenze wünschen: „4500 Euro für den Quadratmeter“. Im Herbst könnte der Architekten-Wettbewerb starten.

Felix Roittner
Felix Roittner

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