Mo, 22. April 2019
21.03.2019 08:00

In Bergheim

Siri und Alexa lernen den Salzburger Dialekt

Vier Jahre lang herrschte im ehemaligen Lager des Versandhändlers Universal in Bergheim gähnende Leere, nun zieht wieder Leben ein: Die Digitalagentur pixelart investierte dort vier Millionen Euro. Und lehrt auf gut 3000 Quadratmetern nun auch den digitalen Sprachassistenten Alexa und Siri den Salzburger Dialekt.

Man könnte es auf den ersten Blick glatt für eine der ausgestorbenen Ecken des Bergheimer Gewerbegebietes halten, dieses ehemalige Lager des Versandhändlers Universal. Grau, unauffällig an der Lamprechtshausener Straße (B 156) gelegen.

Aber gerade in dem Gebäude, das Immobilien-Entwickler Marco Sillaber aus dem Dornröschenschlaf holen will, ist es seit kurzem alles andere als still: Die Salzburger Digitalagentur pixelart, die sich Webportalen, Online-Shops und digitalen Services verschrieben hat, hat sich dort auf 3000 der insgesamt 46.000 Quadratmetern eingekauft.

Und sie hat dort nach gut sechsmonatigem Umbau und Umzug aus Elsbethen so einiges vor, berichtet Gründer und Geschäftsführer Michael Glas: „Wir wollen einerseits unsere Kunden inspirieren, vielmehr aber noch unseren Mitarbeitern, die am Büro mitgeplant haben, mehr Platz zum Experimentieren bieten. Der fehlte uns.“ Neben Großraumbüro, Besprechungsräumen und eigener Kantine, gibt’s selbst Yoga-Räume und Dachterrasse samt Griller.

Und dieses Angebot können die 70 Mitarbeiter auch gut brauchen: Denn neben den Website-Projekten, wie beispielsweise für Palfinger, Spar oder auch Löffler, hat die Agentur ein großes Vorhaben vor sich: „Nachdem Sprachsteuerung unseren Alltag schon bald sehr prägen wird, entwickeln wir auch digitale Sprachassistenten sowie auch Mimik- und Gestiksteuerungen weiter“, so Glas. Will heißen: Neben diversen Zusatzfunktionen lernen Siri und Alexa von gleich drei Programmierern den Salzburger Dialekt.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 legte die Agentur, die neben Elements und Loop zu den größten ihrer Art in Salzburg gehört, eine steile Entwicklung hin: 2018 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von sechs Millionen Euro.

Verena Seebacher

 krone.at
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