18.03.2019 14:40 |

24 Schülern wurde übel

Massiver Gasgeruch: Neue Mittelschule geräumt

Die Neue Mittelschule in Großarl (Salzburger Pongau) ist am Montag gegen Mittag wegen Gasgeruchs evakuiert worden. „24 Schüler haben Beschwerden geäußert“, sagte der Einsatzleiter des Roten Kreuzes, Daniel Kofler. Die Betroffenen klagten über Kopfschmerzen und Übelkeit. Sie wurden vom Roten Kreuz und einem Sprengelarzt erstversorgt.

Der starke Geruch, der sich kurz nach 11.00 Uhr ausbreitete und in die Klassenzimmer drang, dürfte ersten Informationen zufolge von einem Anstrich auf bituminöser Basis in der Turnhalle der Neuen Mittelschule im Zuge von Sanierungsarbeiten ausgegangen sein. Der Hausmeister verständigte die Feuerwehr.

200 Schüler und 30 Lehrer in Turnhalle gebracht
Die Schule sei in Rücksprache mit der Schuldirektion und dem Bürgermeister evakuiert worden, erklärte der Ortsfeuerwehrkommandant von Großarl, Josef Prommegger. Die 200 Schüler und 30 Lehrer wurden zunächst in die Turnhalle der Volksschule gebracht.

Jene Schüler, bei denen leichte Vergiftungserscheinungen aufgetreten sind, wurden in einem Klassenzimmer „abseits der Gefahrenstelle“ versorgt und ihre Vitaldaten kontrolliert, wie Kofler vom Roten Kreuz St. Johann schilderte. Ein Großteil der betroffenen Schüler habe die Schule bereits verlassen können, ihre Angehörigen seien informiert worden.

Keine gesundheitlichen Folgeschäden
Laut dem Ortsfeuerwehrkommandanten geht Sprengelarzt Ernst Toferer nicht davon aus, dass ein Schüler im Krankenhaus weiter behandelt werden muss. Bleibende gesundheitliche Schäden seien nach Angaben des Arztes ausgeschlossen.

Die Feuerwehr hat die Klassenzimmer, die Nebenräume und die Turnhalle der Neuen Mittelschule mit einem speziellen Druckbelüftungsgerät belüftet. 20 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Großarl und zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Pfarrwerfen beteiligten sich an dem Einsatz.

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