16.03.2019 20:42 |

Ausverkauft!

Studentin (25) erfindet Detektor für K.o.-Tropfen

Weil eine ihrer Freundinnen nach einer Partynacht wegen K.o.-Tropfen im Getränk ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, hat eine deutsche Studentin ein Test-Armband entwickelt, mit dem junge Frauen prüfen können, ob sich jemand an ihrem Getränk zu schaffen gemacht hat. Es ist bereits ausverkauft.

„Ich will, dass meine Freundinnen und ich wieder unbeschwert feiern gehen können“, erklärt Studentin Kim Eisenmann (25) der „Bild“-Zeitung die Motivation für das Armband. Entwickelt hat sie es gemeinsam mit einem befreundeten Chemiker.

Im Grunde handelt es sich bei dem „Xantus“ getauften Armband um einen Teststreifen für das Handgelenk. Erst auf den zweiten Blick fallen die Testfelder darauf auf. Kommen sie in Berührung mit einer mit K.o-Tropfen kontaminierten Flüssigkeit, ändern sie ihre Farbe.

„Fällt in der Diskothek gar nicht auf“
Das sei ideal für Nachtschwärmerinnen, erklärt die Erfinderin. „In der Diskothek fällt es gar nicht auf, weil es aussieht wie ein Eintrittsbändchen. Wenn ich den Verdacht habe, dass mein Cocktail gepanscht wurde, gebe ich auf jedes Testfeld ein bisschen Flüssigkeit.“ Zwei Minuten später geben die Testfelder Auskunft, ob das Getränk unbedenklich ist.

Der K.o.-Tropfen-Detektor erfreut sich großer Beliebtheit. Die ersten Chargen sind im hauseigenen Online-Shop bereits vergriffen. Im Einzelhandel will Eisenmann ihre Erfindung auch bald anbieten. Sie steht bereits in Gesprächen mit der Drogeriekette DM.

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