Erfolg in Rohrbach:

Ganzer Bezirk hält für Hallenbad zusammen

Die Beharrlichkeit und das Warten haben sich für Rohrbach-Bergs Bürgermeister Andreas Lindorfer ausgezahlt: Am Dienstag hat mit St. Veit die letzte ausständige Gemeinde aus dem Bezirk der Finanzierung für das neue Hallenbad zugestimmt. Das Großprojekt soll nun unter Berücksichtigung des Freibads, eines Hotels und eines Kinos rasch umgesetzt werden.

Seit zweieinhalb Jahren ist fix, dass das neue Bezirkshallenbad in Rohrbach-Berg gebaut wird. Nun feiert der dortige Stadtchef Andreas Lindorfer, der auch den Arbeitskreis für das Bad leitet, einen historischen Erfolg: „Erstmalig in Österreich steht ein ganzer Bezirk hinter einem Hallenbad!“

Grundstück neben Freibad
Nach langen Verhandlungen werden die Pläne konkreter: Die Stadt stellt ein 15.000 Quadratmeter großes Grundstück nahe des Freibads zur Verfügung. Das Bad soll elf Millionen Euro kosten, wovon acht Millionen Euro gefördert sowie drei Millionen Euro durch ein Darlehen auf 25 Jahre finanziert werden. Das Darlehen wird nach einem bestimmten Schlüssel von 35 Gemeinden des Bezirks übernommen. Sollte das Hallenbad in Ulrichsberg aus irgendeinem Grund schließen müssen, steigt auch Ulrichsberg als 36. Gemeinde in die Darlehens-Tilgung ein. Rohrbach-Berg stemmt dafür den laufenden Betriebskostenabgang.

Fertigstellung bis Ende 2022 möglich
Ziel ist, dass auch ein Hotel (in dem etwa Angehörige der in noch in Bau befindlichen Kinder-Reha-Patienten nächtigen können) und ein Kino gebaut werden. „Läuft alles optimal, könnten wir Ende 2022 schwimmen“, hofft Lindorfer.

Simone Waldl
Simone Waldl

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